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12 Angewohnheiten, die Yogis haben

20. Oktober 2014
Yogis

Wie kann es sein, dass völlig bodenständige Menschen, wenn sie mit Yoga in Berührung kommen, sich anfangs (und wenn man Pech hat für immer) so einfach das Gehirn vernebeln lassen? Kluge Leute, die auf einmal mit erhobenen Zeigefinger durch die Gegend laufen, obwohl sie gestern doch noch so herrlich amüsant waren. Was für eine Transformation geschieht da? Und mir kommt die Frage: War ich etwa auch so? Ich habe nachgedacht…..und 12 komische Anfangs-Marotten von Yogis entdeckt…..

 

♦ Sie bauen sich einen hauseigenen Altar mit Bildern und Postkarten von all den toten indischen Yogis und Lehrern, die sie verehren. Sie reden von ihnen, als wären sie ihnen höchst persönlich begegnet – und sei es nur im Schlaf. Ab jetzt werden täglich frische Blumen gereicht und die Räucherstäbchen vernebeln so schön die orange-gestrichenen Räume.

 

♦ Der Anrufbeantworter-Spruch geht jetzt so: „Om namah Sivaya lieber Anrufer, ich befinde mich gerade auf dem Kopf, meditiere oder bade Krishna, Ganesha oder wen auch immer in Milch. Bitte hinterlasse mir eine Nachricht.“

 

♦ Ab jetzt muss alles vegan und natürlich frei von Kinderarbeit sein. Sie betonen dies immer wieder und machen dann beherzt mit ihrem iPhone ein Foto von ihrer sattvigen Kürbissuppe. Die Frage, wer das Telefon gebaut hat, wird sich natürlich nicht gestellt.

 

♦ Sie nennen sich Harideva, Maharani, Gokula oder Devashakti und lassen sich den Namen auch in ihre Pässe eintragen.

 

♦ Ab jetzt wird nur noch die Bhagavad Gita gelesen. Auf Sanskrit, versteht sich.

 

♦ Der Partner darf nun kein Bier mehr trinken und der Käse wird auch aus dem Kühlschrank verbannt. Sex? Hahaha.

 

♦ Es wird ein spirituelles Tagebuch geführt, in dem akribisch jede meditierte Minute festgehalten wird.

 

♦ Es gibt nur noch faden Löwenzahn-Getreide-Kaffee.

 

♦ Den Kindern wird ihr Plastik-Spielzeug weggenommen. Ab jetzt gibt es nur noch Waldorf-Klimbim.

 

♦ Die Ferien werden im Ashram verbracht und der Yogi freut sich über eine Runde Toilettenschrubben, Karma Yoga nennt man das.

 

♦ Alle Freunde, die kein Yoga machen, werden aussortiert. Oder bekehrt.

 

♦ Schon nach kurzer Zeit hört man folgenden Satz: „Ich werde jetzt Yogalehrer, aber……. – Obacht, jetzt kommt´s – …..ich mache das nur für mich selbst…..“ Um dann nach drei Monaten ein komplettes Selbstvermarktungs-Programm im eigenen Yogastudio zu starten….

Doch keine Sorge: Zum Glück hält diese Phase nicht lange an und alle beruhigen sich ganz schnell wieder. Ohhhhhhmmmmm.

Alles nur Quatsch? Habt ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder habe ich sogar noch etwas vergessen?

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