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Lifestyle

5 Dinge, die mir bei der Yoga Conference Germany klar geworden sind

8. Juni 2017
Yoga Conference Germany

Vorletzte Woche war ich bei der 13. Yoga Conference in Köln. In der Stadt herrschte eine Affenhitze. Beim Ausrollen meiner Yogamatte war ich bereits schweißgebadet. Generell bin ich kein Fan von großen Yoga Veranstaltungen, dachte mir aber, dieses Jahr stürze ich mich einfach in mehrere Events, um diese Abneigung ein wenig abzubauen. Das letzte Mal, dass ich bei der Yoga Conference in Köln war, ist Jahre her. Ich hatte sie als wirklich wuselig in Erinnerung, weshalb ich auch erst einmal eine Pause brauchte.

Ich war sehr überrascht. Alles wirkte so gut vom Team durchdacht und super organisiert. Das Motto für dieses Jahr: „wild at heart“ – und diese positive Stimmung war auch überall zu spüren. Obwohl die Conference restlos ausverkauft war, hatte ich nie das Gefühl, jemanden auf meiner Matte kleben zu haben – oder in genervte Gesichter zu schauen. Es gab genug Platz für jeden und die Stimmung war entspannt und ausgelassen.

Yoga Conference Köln

Yoga Conference Germany

Mir sind auf der Yoga Conference fünf Dinge klar geworden:

1 ♥ Nur weil gefühlte hundert Yogastunden pro Tag im Angebot sind, heißt es noch lange nicht, dass man seinen Körper durch sämtliche Klassen peitschen muss. Weniger ist oft mehr. Mir taten einige Leute fast leid, weil sie völlig gestresst von einer Yogastunde zur nächsten gejagt sind, um ja nichts zu verpassen und genug Input zu bekommen. Auf so einem großen Event reichen zwei, höchstens drei Klassen aus, alles andere ist (zumindest für meinen Körper) pure Überforderung. Viel klüger ist es, sich Raum zu geben, um nachzuspüren und alles sacken zu lassen. Es geht nicht darum, so viel wie möglich mitzunehmen, sondern Teil einer schönen Angelegenheit zu sein.

Yoga Conference Germany

2 ♥ Es ist inspirierend, wenn viele Yogabegeisterte zusammenkommen, um gemeinsam zu praktizieren und zu feiern. Das vergesse ich manchmal. Ich habe vor allem die Eröffnungszeremonie sehr genossen. Frank Schuler hat mit seinen emsigen Assistenz-Yogis eine rührende Stimmung erzeugt. Grossartig. So viel Herzblut!  Zeitweilig lag ich auch völlig verschlungen mit irgendwelchen fremden Leuten am Boden, weil die zauberhafte Megan Currie der Meinung war, ein bisschen Körperkontakt könnte uns allen nicht schaden. Das war für mich schon ein harter Brocken, denn ich mag überhaupt keine Partnerübungen,  aber als ich mich einließ war es eigentlich ganz unterhaltsam.

3 ♥ Ich stehe eher auf Yogaunterricht, der schnörkellos ist. Sehr gut gefallen haben mir die Yogastunden von Ranja Weis, Patrick Broome und Frank Schuler. Meghan CurrieMeghan Currie war äußerst sympathisch. Was sie von sich gab war auch sehr fundiert. In ihrem Unterricht ging es darum, dass wir durch Yoga lernen können, für Unterschiede jeglicher Art Raum zu kreieren. Leider war dann ihre Sequenz sehr zackig und tänzerisch. Für mich mit meinem Tennisarm nicht möglich, sodass ich frühzeitig den Raum verlassen habe. Twee Merrigan hätte ich auch gern erlebt, sie wirkte so aufgeräumt und klar. Schade. Nächstes Mal.

Twee Merrigan

4 ♥ Ich glaube, dass wir viel mehr unseren Yogaperlen in Deutschland und Umgebung einen Platz auf der Yoga Conference Germany einräumen sollten. Wir haben so tolle Yogalehrer hier, mich reizt ein völlig überdrehter oder überheblicher Yogalehrer aus Übersee (die auf der Conference leider auch zugegen waren) schon lange nicht mehr.

5 ♥ Es ist sehr angenehm, wenn eine Veranstaltung eine Seele hat. Man das Herzblut und die Leidenschaft spürt. So ein Event ist eine ganze Stange Arbeit und alle, die daran mitgewirkt haben, haben Herzlichkeit versprüht. Auch das Essen war köstlich! Danke!

Yoga Practice is medicine ~ Meghan CurrieClick To Tweet

Nächstes Jahr bin ich wieder dabei und freue mich über Yogalehrer wie Christina Lobe, die schon für das Line-Up 2018 feststeht.

#findyoursenseofhumor

Madhavi

© Hanna Witte

Madhavi Guemoes
Madhavi Guemoes dachte mit 15, dass sie das Leben vollständig verstanden habe, um 25 Jahre später zu erkennen, dass dies unmöglich ist. Sie arbeitet als freie Autorin und Vollzeit-Bloggerin in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern. Wenn sie nicht in die Tasten haut, versucht sie auf dem Kopf zu stehen. Madhavi praktiziert seit mehr als 25 Jahren Yoga - was aber in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat.
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