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5 Gründe, warum du während der Feiertage Yoga üben solltest

Mit Weihnachten habe ich es nicht so. Ich mache dieses Spiel nur mit, weil ich Kinder habe. Ansonsten läge ich sicherlich irgendwo in Asien mit einem klugen Buch in einer ausgeleierten Hängematte, ganz weit weg von diesem, äh, strapaziösen Fest.

Ich versuche immer wieder damit warm zu werden, hoho, wenigstens die Temperaturen spielen da dieses Jahr mit. Mein Mann ist Däne, ihr könnt euch  nicht vorstellen, was das bedeutet. Ich verrate nur so viel: Heiligabend wird trällernd um den Weihnachtsbaum geschwoft. Auch nach 12 heiteren Jahren kann ich die verdammten Songs nicht auswendig. Aber ich tue so als ob, das macht alle glücklich.

Eigentlich haben wir immer die entspanntesten Weihnachtsferien der Welt, aber auch nur, weil mir jeder Raum lässt. Das bedeutet, dass hier keiner mürrisch wird, wenn ich mich zum Yoga verziehe, oder mir meine Zeit für die Meditation nehme. Ich muss mich nicht rechtfertigen, das ist der Deal.

Ein fataler Fehler wäre es, während der Feiertage auf die Yogapraxis zu verzichten. Noch dazu, wenn Weihnachten und Vollmond zusammenprallen. Nicht auszudenken!

Deshalb verrate ich dir fünf Gründe, warum du unbedingt in dieser stürmischen Zeit weiterhin flott auf deine Yogamatte steigen solltest.

1. Ausgeglichenheit

Das ist so ein abgeschmacktes Wort. Doch ich meine es Ernst. Wenn Familienmitglieder um die Ecke stürmen, die du nicht riechen kannst, dann hilft es, vorher bei einer knackigen Yogastunde gewesen zu sein. Nörgeleien von Tante Erna erträgst du dann zwei Stunden länger, versprochen!

2. Ausrede

Und wenn du es dann doch nicht aushältst, eignet sich eine Yogaklasse hervorragend als Ausrede, um kurz mal vor die Tür zu kommen. Keiner wird es dir übel nehmen, wenn du für zwei Stunden ins Yogastudio  verschwindest. Ähm, das ist natürlich gelogen, aber egal, Erleuchtung geht vor!

3. Körpergefühl

Nach dem opulenten Weihnachts-Schmaus solltest du nicht allzu lange zögern, bewege dich, warte nicht auf das neue Jahr. Zackig auf die Matte steigen (natürlich nicht direkt nach dem Essen!) hilft dir, am Ball zu bleiben, und dich wohl in deinem Körper zu fühlen.

4. Abwechslung

Vielleicht bist du auch ganz allein zu Weihnachten. Zeit für ausgedehnte Netflix-Sessions und Bücher, die du schon so lange lesen wolltest. Beneidenswert. An den Feiertagen gibt es in den meisten Yogastudios Yogaklassen, die du besuchen kannst, sollte dir doch mal die Decke auf den Kopf fallen.

5. Erdung

Eine feine Yogapraxis kann hilfreich sein, um dein Jahr feierlich und friedvoll abzuschließen, und vielleicht sogar schon eine frische Intention in dir reifen zu lassen.

Ich werde auf jeden Fall Heiligabend in eine Yogastunde gehen, und mir auch zwischen den Tagen Yogaklassen gönnen.

Nutze die freien Tage, beginne nicht erst im neuen Jahr. Stetigkeit in der Yogapraxis ist enorm wichtig. Deine Mitmenschen werden es dir danken, denn du wirst liebevoller und freundlicher durch die Weihnachtszeit tingeln. Wenn du nicht ins Studio kommst, dann übe einfach zu Hause. Und wenn es nur 10 Minuten sind. Hilft.

Hand drauf!

Fröhliche Weihnachten!

x Madhavi

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