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Mind

5 Wege aus der Schaffenskrise

19. Oktober 2015
Schaffenskrise

Letzte Woche war es wieder soweit. Ich hatte eine winzige Schaffenskrise. Das kenne ich schon, das kommt ungefähr zweimal im Jahr vor. Während ich bei meinen früheren kreativen Flauten eher total uninspiriert war, leer und bräsig, war es dieses Mal komplett anders.

Als ich meine letzte Kiste nach dem Umzug ausgepackt hatte, nahm ich mir endlich wieder Zeit, mich voll und ganz meinen Texten hinzugeben. Deadlines winkten mir hastig zu, und vom Gefühl her war ich wieder voll und ganz bei der Sache. Dachte ich. Mein Kopf rauchte, ich hatte haufenweise Ideen, schrieb im Kopf ellenlange Artikel.

Doch als ich diese auf ein virtuelles Stück Papier bringen wollte, war es, warum auch immer,  nicht möglich. Mir waren die Hände gebunden. Nichts ging mehr. Ich saß manchmal zwei Stunden am Stück vor meinem Rechner, schrieb 2-3 Sätze, die nichts taugten. Dann klappte ich den Computer zu…..

Wenn nichts mehr aus einem raus will, oder nichts mehr rein, dann ist es höchste Zeit, ein wenig Abstand zur Arbeit, oder was auch immer,  zu gewinnen. Das fällt nicht leicht, denn man muss ja produktiv sein. Vor allem, wenn man wie ich selbstständig ist, und sich ständig disziplinieren muss.

Ich habe mittlerweile eine kleine Routine entwickelt, wie ich mit Schaffenskrisen umgehe. Nicht, dass ich mich jemals daran gewöhnen werde, nein, nein, doch ich werde damit fertig. Denn ich weiß: Es geht vorbei!

Hier sind fünf Wege, die mir bisher immer geholfen haben:

Abschalten

Ich stelle alle meine Geräte aus. Denn das Internet ist verdammt laut. Es bombadiert uns minütlich mit neuen Informationen. Wir können unseren eigenen Gedanken gar nicht mehr richtig folgen oder überhaupt zuhören. Wie still es wird, wenn man mehr analog unterwegs ist. Auf einmal kann man wieder durchatmen und bekommt Raum zwischen den Gedanken. Keine Ablenkung. Eine Wohltat!

Nicht versuchen, etwas zu ändern

Ich glaube, das ist der größte Fehler. Wenn ich in eine kreative Kargheit tapse, versuche ich,  es einfach so zu lassen. Das Gefühl. Die Blockade. Ich nehme es an, denn ich weiß, dass es bald wieder anders sein wird. Keine krampfhaften Aktionen starten. Ansonsten wird alles noch frustiger. Derweilen probiere ich, mir wieder zu begegnen und Klarheit zu gewinnen.

Freunde treffen

In solchen Momenten tut es mir unheimlich gut, meine Freunde zu treffen und mal wieder tiefe, echte Gespräche zu führen. Ja, man glaubt es kaum, aber die gibt es tatsächlich noch.

Yoga praktizieren

Auf der Matte komme ich wieder zu mir. In der letzten Woche habe ich intensiv praktiziert und es hat mir so gut getan. Yoga und Meditation bringen uns zurück zu unserer Essenz. Der Trubel wird für ein paar Augenblicke vergessen.

Serien schauen

In eine andere Welt einzutauchen kann durchaus erquickend sein. Dabei geht es ja gar nicht darum, dass man monatelang von morgens bis abends Netflix glotzt. Aber ab und zu kann das sehr erheitern.

P.S. Ich schaue gerade Suits. Fantastische Serie!

Fassen wir kurz zusammen: Eine Schaffenskrise ist erlaubt und nötig, um sich wieder zu sortieren. Es bringt nichts, ihr aus dem Weg zu gehen. Wir sollten sie willkommen heißen, wenn sie mal wieder überraschenderweise angetapst kommt und lernen, mit ihr umzugehen.

Love & Rockets,

Madhavi Guemoes

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