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Lifestyle

6 Schritte, die deine Morgenroutine positiv verändern!

20. April 2015
Madhavi Guemoes

Wann bist du das letzte Mal aufgewacht und hast dich inbrünstig auf den Tag gefreut? Hast nicht sofort innerlich an deiner To-do-Liste gefeilt, die dich fünf Minuten nach dem Erwachen, völlig erschlagen, mit einem fahlen Gefühl in der Magengegend, wieder unter die Decke kriechen ließ?

Dieser unschuldige Moment. Die Vögel zwitschern. Am Himmel tanzen bauschige Wolken. Der Tag noch so zart. Wir hören und sehen nichts. Nur das Getöse in unserem Kopf. Gönnen uns nicht die 15 Minuten am Morgen, die den Tag und unsere Einstellung formen.

Widerwillig stampfen wir aus dem warmen Bett, rastlos in den Tag hinein. Machen das, was wir immer tun. Putzen bekümmert und kraftlos die Zähne, den Horrortrip, der sich Alltag nennt, vor dem inneren Auge. Zack! Gefangen im Elend.

Es geht aber auch anders.

Auch wenn wir vielleicht den unangenehmsten Tag, gefüllt mit Beschwerlichkeiten, vor uns haben, sollten wir uns nicht schon morgens wie eine trübe Tasse verhalten.

Einen lebensbejahenden Start in den Tag kann man wieder erlernen. Manchmal dauert es Monate oder Jahre, bis man sich erlaubt, ohne Kummer und Stress in den Tag zu starten.

Hier ein paar Gedanken dazu:

  1. Stelle deinen Wecker 15 Minuten früher als bisher. Hört sich für dich unmöglich an? Macht nichts. Das ist die Zeit, in der du dich auf dich selbst und die Welt einstellen kannst, nutze sie!
  2. Wenn du die Augen aufschlägst und der bevorstehende Tagesablauf schon ganz automatisch innerlich aufpoppt, rufe Stop! Werfe keinen Blick auf dein Telefon. Lege dich, wenn es nicht schon der Fall ist, auf den Rücken. Atme tief aus, nimm die Matratze unter dir wahr. Lege deine Hände auf den Bauch und atme tief in ihn hinein, bis es nicht mehr geht, halte einen Moment den Atem an und atme dann durch den Mund ganz langsam wieder aus. Mache das 10-20 Mal.
  3. Danach setzt du dich im Bett aufrecht hin, für diese kleine Übung musst du nicht mal deine Koje verlassen! Lege deine Hände auf die Oberschenkel, entspanne die Schultern – und atme weiter. Immer, wenn du bemerkst, dass deine Gedanken dich in ihren Bann ziehen, lässt du sie liebevoll gehen, indem du dich wieder auf deinen Atem konzentrierst. Das ist nicht einfach, braucht Übung, ist es aber wert. Bleibe für ein paar Minuten einfach sitzen, lausche den feinen Geräuschen um dich herum. Finde deinen Platz in diesen noch frischen Tag, setze dich so richtig saftig in ihn hinein, sodass du das Gefühl von Vertrauen und innerer Führung bekommst.
  4. Platziere innerlich eine feurige Intention, wie du dich selbst behandeln möchtest, wie der Tag für dich ablaufen soll, und lasse dich nicht von den grauen Gedanken-Mustern im Kopf beeinflussen. Danach stehst du auf. Lege ruhige Musik auf, ich höre am liebsten morgens Chopin.
  5. Finde deinen Platz auf deiner Yogamatte für fünf Sonnengrüße. Wenn du nichts mit Yoga am Hut hast, strecke dich einfach in alle Richtungen, damit du innerlich Raum schaffen kannst. Danach spüre noch 1-2 Minuten nach.
  6. Nimm wahr, was in diesem Moment geschieht. Jede Bewegung, jede Kleinigkeit, die du vollbringst, mache sie mit vollem Bewusstsein! Kein Automatismus. Du machst Tee? Dann beobachte, wie das Wasser im Wasserkocher sprudelt. Der Teebeutel sich an deinen Becher schmiegt. Wie der Tee, von mir aus auch Kaffee, in deinem Mund schmeckt. So, als wäre es das erste Mal. Bleibe verankert mit deiner Intention. Genieße die Ruhe und die Stille.

Es wäre doch jammerschade, wenn wir die kostbare Zeit am Morgen nicht nutzen würden, um einen lebensbejahenden Ansatz in uns zu säen. Dein Leben und dein Umfeld werden sich positiv verändern, wenn du mit Leichtigkeit und Ruhe in den Tag startest. Versprochen!

x Madhavi

 

 

 

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