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9 einfache Tipps, wie du in der Weihnachtszeit locker bleibst

12. November 2015
Madhavi Guemoes

Ich traf gestern eine Bekannte, die völlig außer Atem war, weil sie noch kein einziges Weihnachtsgeschenk für ihre Familie besorgt hatte. Ich runzelte die Stirn, das tue ich immer, wenn ich sprachlos bin. Ich beruhigte sie dann letztendlich mit einem schwachen „es ist doch erst November“. Das wollte sie aber partout nicht hören.

Die Vor-Weihnachtszeit finde ich herrlich, solange mich alle mit ihrer Rastlosigkeit in Ruhe lassen. Ich bestelle meine Geschenke online, was soll ich mich auch unnötig ins Tumult stürzen. Auch der Rest prallt an mir ab wie Wasser an der Gans. Für alle, die in der strapaziösen Vor-Weihnachtszeit zur Schnappatmung neigen, und sich lieber zum Mond wünschen, habe ich mal ein paar Anti-Stress Tipps zum Runterkommen zusammengefasst:

Meditiere

Nein, du musst dich jetzt nicht stundenlang auf dein vereinsamtes Meditationskissen setzen, es gibt auch aktive Meditationen, die dich nicht nur wieder in deinen Körper zurückbeamen, sie machen auch richtig Spaß. Ich empfehle dir diese Meditation. Damit erträgt sich nicht nur der Weihnachtsrummel leichter, nein, du wirst auch mit dir selbst wieder klarkommen. Hand drauf!

Putze

Ja, das ist mein Ernst. Immer, wenn ich voll neben der Spur bin, fange ich an, alle Ecken meiner Bude zu säubern, die Wäsche zu bügeln, oder andere Dinge in der Wohnung zu putzen, die ich sonst vehement vertusche. Das pustet meinen Kopf wunderbar durch.

Ätherische Öle

Als ich noch ein Kind war, hatte meine Mutter für jede Gelegenheit die perfekte Mischung aus ätherischen Ölen von Primavera parat, die dann aus ihrer überdimensionalen Duftlampe ausströhmte. Bei uns roch es immer fantastisch. Sie hatte ein Händchen dafür, unsere Stimmungen damit zu beeinflussen. Kleiner Tipp: vor dem Schlafengehen ein paar Tropfen Lavendelöl aufs Kissen tröpfeln. Gute Nacht!

Gönn dir etwas

Wie selten bucht man sich ein kraftspendendes Treatment, oder? Egal, ob es eine Massage oder ein Facial ist: einfach mal raus aus dem Alltag, und sich für eine Stunde wie im Urlaub fühlen. Wirkt nachhaltig!

Stricke

Stricken ist auch Yoga. Es hilft mir immer sehr beim Abschalten. Auch wenn ich zwei linke Hände habe und nicht mehr als einen Schal oder Decke gebacken kriege, mich macht es froh! Übrigens auch für Männer erholsam. Ich mag die Strick-Sets von We are Knitters total gern, habe mir gerade das Udon Set bestellt. Das sollte ich doch hinbekommen!

Höre zu

Wann hast du dich das letzte Mal auf dein Sofa gekuschelt und bewusst deine Lieblingsplatte gehört? Eine halbe Stunde einfach nur daliegen (sich den Klängen hingeben) wirkt Wunder. Ohne Ablenkung, bitte!

Gehe spazieren

Klingt so banal, hilft aber immer! Spazierengehen ist so schön. Nimm dir eine Stunde und schlendere durch einen schönen Park, halte alle paar Minuten inne, und atme bewusst in deinen Bauch.

Badewanne

Ich habe gerade meine Badewanne für mich entdeckt. Wenn ich aus der Puste bin, lege ich mich eine halbe Stunde ins warme Bad, natürlich mit einem der schönsten Badeöle der Welt, und lese ein gutes Buch. Danach fühle ich mich geerdet und entspannt.

Yoga

Beinahe hätte ich es vergessen. Yoga ist ein Granaten-Werkzeug gegen Stress. Ich bin ja nicht so der Yin Yoga Typ, ich finde so eine knackige Yoga-Einheit, sie muss ja nicht lang sein, für mich wesentlich effektiver. Ich halte den Schulterstand am Ende dann besonders lang…..

Wie auch immer, die Vor-Weihnachtszeit sollte dich nicht aus der Bahn werfen. Schaffe dir kleine Inseln, packe dir deine Tage nicht so bumsvoll, und schraube die Erwartungen (auch die deiner Familie!) ein wenig runter. Hilft!

Womit schaltest du am liebsten in der Vor-Weihnachtszeit ab?

Love & Rockets,

Spirituelles Tagebuch

 

 

 

©Maria Schiffer

Madhavi Guemoes

Madhavi Guemoes dachte mit 15, dass sie das Leben vollständig verstanden habe, um 25 Jahre später zu erkennen, dass dies unmöglich ist. Sie arbeitet als freie Autorin und Vollzeit-Bloggerin in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern. Wenn sie nicht in die Tasten haut, versucht sie auf dem Kopf zu stehen. Madhavi praktiziert seit mehr als 25 Jahren Yoga – was aber in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat.


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