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Anna von Clarence+Napoleon im Interview

30. Juli 2013

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Meine erste Begegnung mit Anna war im Yogaraum Hamburg. Sie vertrat eine Yogaklasse, und ich war sehr beeindruckt von ihrer Stimme und ihrer Präsenz. Zufällig entdeckte ich, daß sie nicht nur Yogalehrerin ist, sondern auch eine hervorragende Musikerin. Anna ist mordsympatisch und Leadsängerin der Band Clarence+Napoleon. Ich traf sie für KÆRLIGHED……

Erzähl uns über dich.

Ich bin Anna, 27 Jahre alt, Hamburgerin. Ich habe mein Leben lang gesungen und alle möglichen Instrumente gespielt und das dann zu meinem Beruf gemacht. Seit meinem Abitur habe ich wohl fast alles ausprobiert, was es im Musikbereich zu tun gab. Inzwischen bin ich da etwas klarer und ruhiger. Ich singe und schreibe Songs für meine Band Clarence + Napoleon, mache Theatermusik, bin Dozentin für Gesang an der Hip Hop Academy und ich arbeite seit einem Jahr als Yogalehrerin. Die Kombination funktioniert für mich, das eine unterstützt das andere.

Wie würdest du deine Musik beschreiben?

Mit Arne – er und ich bilden C+N – arbeite ich seit einigen Jahren zusammen an einem gemeinsamen Sound, wir haben alles mögliche ausprobiert: Mit Band und ohne, Chanson, viele Gitarren, dann nur elektronische Elemente. So hat sich alles immer weiter entwickelt. Wir haben ein Album aufgenommen, das im Herbst erscheinen wird. Vielleicht ist es am ehesten elektronischer Dream Pop.

Mich interessiert die Spannung aus Fragilität und Stärke. Ich denke, diese Elemente brauchen einander und ich mag Brüche. Wenn es zu schön-glatt wird, muss man das wieder etwas zerstören, damit es interessant bleibt. Für unsere Musik bedeutet das, dass es neben leichtgängigeren Passagen, auch melancholischere, schwerer zu erschließende gibt.

Was bedeutet Kreativität für dich?

Ich glaube, wenn man kreativ wird, findet man einen eigenen Ausdruck, eine Übersetzung für das, was einen so beschäftigt oder wie man die Welt um sich herum wahrnimmt. Es hat auch etwas Spielerisches für mich und ich empfinde große Freiheit, wenn ich in schöpferischen Phasen bin, in denen mir viel einfällt, in denen ich alles raus und los lassen kann.

IMG_1095Wie sieht der Alltag bei dir aus?

Bei dem, was ich gerade tue, sieht keine Woche aus wie die andere. Ich mag es meine Tage mit viel Ruhe zu beginnen oder mit Yoga Asana Practice, Musik hören, Café-Gängen. Ich stehe gerne früh auf, auch ohne besonderen Grund, ich mag es, wenn sich der Tag von selbst strukturiert und versuche langsam, mir nicht zu viel vorzunehmen. Irgendwie gibt es bei mir verschiedene Alltage. Konzertalltag, Unterrichtsalltag, Probenalltag, Song-Schreiben-Alltag…

Was war der beste Rat, den Du je bekommen hast?

Be Alice, folge dem weißen Kaninchen.

Welche Person, egal ob tod oder lebendig, würdest du gern treffen?

Meine Großväter.

Welches geheime Talent hast du?

Ich kann meine Stimme bis zur Unkenntlichkeit verstellen.

Foto 11Wie beeinflusst Yoga deinen Alltag?

Durch die verschiedenen Praktiken im Yoga werde ich aufmerksamer, es gibt keine Ausflüchte, sonst funktioniert es nicht. Inzwischen denke ich häufig – und das beruhigt mich sehr -, wenn ich zu Klassen gehe oder für mich praktiziere: Schau, das bleibt, wie ein Ort, an den man immer gehen kann! Egal, wo ich bin oder wie windig oder verwirrend das Leben ist.

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clarenceandnapoleon.com

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Fotocredits: Beva Sewell, Danke an Christine und Alex

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