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Social Media Detox zu Ostern

29. March 2015

Wie wäre es mit einem Social Media Detox zu Ostern? Letztes Jahr habe ich diese kluge Pause schon einmal gemacht und von Facebook, Instagram und Twitter  für ein paar Tage Abstand genommen. Was für eine Wohltat.

Warum an den schönen freien Tagen die kostbare Zeit im Internet, in den sozialen Netzwerken, verplempern und frustriert aus der Wäsche schauen? Ja, ich weiß, die liebe Gewohnheit. Keiner lässt heutzutage sein Smartphone mehr aus den Augen, ich leider auch nicht. Mein Mann ist sogar letzte Woche beim Email checken gegen eine Glaswand gelaufen, darf ich eigentlich gar nicht erzählen. Eine blaue Nase hat er immer noch.

So ein Social Media Detox, oder gar ein komplettes Digital Detox, für die Streber unter uns, ist eine fabelhafte Angelegenheit, den Geist zu entgiften, der ständigen Erreichbarkeit die Stirn zu bieten und die Zeit zu nutzen, an der frischen Luft, bei einem ausgiebigen Spaziergang, den Schmetterlingen zuzuprosten.

Man muss ja nicht gleich auf die komplette Kommunikation verzichten, ein bewusstes „nicht beachten“ der sozialen Netzwerke bringt schon unheimlich viel Ruhe!

Wir verpassen doch nichts!  Absolut nichts. Werden dafür aber wieder sensibler, klarer, hören den Mitmenschen oder uns selbst wieder aufmerksamer zu, führen tiefe Gespräche. Ach, und die Augen, die werden sich auch freuen, wenn sie nicht ständig lethargisch auf einen Bildschirm starren müssen.

Und so funktioniert das Social Media Detox:

  • Lösche alle Apps, die du täglich tausende Male öffnest von deinem Telefon. Meistens bringt es nichts, sich nur abzumelden. Sei für ein paar Tage radikal, du wirst es nicht bereuen.
  • Erzähle deinen Freunden und Familienmitgliedern davon, vielleicht macht ja jemand mit. Gemeinsam seid ihr stark.
  • Führe eine Strichliste. Jedes Mal, wenn du in Versuchung gerätst, die Apps wieder zu installieren, oder  auf andere krumme Weise einen Blick in Instagram, Snapchat oder Facebook zu erhaschen, mache einen Strich in deine Liste. Das hält dich bewusst.

Ein Osterfest ohne soziale Netzwerke. Für manche undenkbar. Wem soll man denn den hübsch angerichteten Ostertisch zeigen? Wer staunt über die akribisch fertiggestellte Ostertorte? Ganz ehrlich? Alle werden aufatmen, wenn ein wenig Ruhe einkehrt.

 

Bist du dabei?

#sayyes

Madhavi

Madhavi Guemoes
Madhavi Guemoes dachte mit 15, dass sie das Leben vollständig verstanden habe, um 25 Jahre später zu erkennen, dass dies unmöglich ist. Sie arbeitet als freie Autorin und Vollzeit-Bloggerin in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern. Wenn sie nicht in die Tasten haut, versucht sie auf dem Kopf zu stehen. Madhavi praktiziert seit mehr als 25 Jahren Yoga - was aber in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat.
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