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Allgemein Yoga

European Yogi Nomads London – Gänsehaut, Schweiß und Tränen

1. Oktober 2014
European Yogi Nomads


Es war ein perfektes European Yogi Nomads Wochenende! Und zwar schon das 11. Ich kann davon auch erst jetzt berichten, weil ich im tropischen London keinen blöden Adapter für mein Ladekabel (Stecker zu groß) fand…..! Nachdem ich schweißgebadet (nach elendigen Schleifchenfliegen über London, mit einem kleinem Knall) gelandet war, spülte ich vor lauter Aufregung gleich zwei Grüne Smoothies runter  – diese fand ich direkt an der Bahnstation Old Street – gereicht von einem, sagen wir mal, sehr attraktiven Engländer.

Die Sonne schien, es war herrlich warm, und ich war quietschvergnügt. Ich wohnte mit drei tollen Yoginis bei einer hochgewachsenen, super sympathischen Schauspielerin (die irgendwann mal in Halloween mitgespielt hatte und immer noch wie 13 aussah),  in einem Loft, so groß wie ein Fußballfeld. Mein Ernst. Die Gute hieß Charisse. Sie machte uns allen erst einmal einen Raw Food Shake – und ich ein Nickerchen auf ihrer Dachterrasse.

European Yogi Nomads

Kurz danach ging es zur Welcome-Klasse ins Life Center. Sie waren alle angereist: Aus Berlin, Kopenhagen, Paris, Stockholm und Zürich. Yogis von überallher rollten ihre Yogamatten aus und schlechte Laune war ab da vollständig abwesend. Ich war hundemüde (hatte die Nacht davor nur drei Stunden geschlafen, warum auch immer), mir war ganz duselig vom Fliegen, gähnte alle zwei Minuten, ach ja, und lag mehr in der Kindesstellung als nötig. Aber keiner nahm es mir übel. Alle lächelten selig: Egal ob Männer in quitschbunten Leggings, oder Frauen mit Om-Tattoos am Handgelenk – sie waren bereit: für ein schweißtreibendes, lustiges Wochenende.

European Yogi Nomads

European Yogi Nomads

Am Samstag war ich fitter und, na logo, bereit für drei Stunden Yoga Workshop mit Leila Sadeghee und Emily Kuser, die anstelle von Tara Judelle angereist war. Es war so schön, alle wiederzusehen. Der Tod von Yogalehrer Jeff Fisher letzte Woche war natürlich Thema in nahezu jeder Yogastunde.  Im Hauptworkshop kam ich nicht so richtig in Fahrt, was sicher an mir lag. Beim Thema ging es irgendwie um Liebe, aber die Hälfte der Geschichte habe ich gar nicht verstanden, hatte aber auch irgendwann innerlich abgeschaltet.

European Yogi Nomads

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Das Highlight war wirklich die Yogaklasse von Marc Holzman und Ross Rayburn. Marc, der ja zu meinen Lieblingslehrern zählt, sprach über Authentizität und wir sangen tatsächlich nach langer Zeit mal wieder das Anusara Eingangsmantra OM NAMAH SIVAYA GURAVE. Gänsehaut. Wir machten verrückte Armbalancen, hatten Tränen in den Augen vor Lachen und am Ende lag ich nassgeschwitzt, aber glücklich in Savasana.

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Tina Lobe vom Yogatribe und Jana Töpfer (Mit-Gründerin von EYN) rundeten die European Yogi Nomads Veranstaltung ab, indem sie eine exzellente Abschieds-Klasse gaben. Alles in allem war es wieder eine gelungene Veranstaltung mit fabelhaften Lehrern und Yogis.

Die nächste Station wird Frankreich sein. Bis dahin ist hoffentlich auch mein Muskelkater verschwunden!

www.yoginomads.eu

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