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Food

Kale, äh, Grünkohl yeah! Was ist dran am Grünkohl-Hype?

2. Oktober 2014
Grünkohl

In London gab es an jeder Ecke Grünkohl, hübscher gesagt: Kale. Bei Grünkohl denkt man ja meist an deftige Hausmannstkost, die erst nach dem ersten Frost bei uns auf dem Tisch landet. Mittlerweile hat sich das grüne Gemüse aber zum Szene-Grünzeug gemausert: Alle wollen Kale. In London gab es in vielen Cafés Grünkohlchips oder einen grünen Saft in die Hand, mit derart viel Grünkohl drin, dass ich fast ein bisschen high wurde.

Ich stehe seit Jahren auf Grünkohl. Ich schleiche mich sofort, wenn der erste Frost da war, auf den Markt und kaufe tütenweise Kale ein. Daraus mache ich mir dann in meinem Rohkosttrockner Excalibur tonnenweise Grünkohlchips, die so unfassbar lecker sind, dass Suchtgefahr besteht.

Und die sind so viel gesünder als fettige Kartoffelchips, ist ja klar. Sehr zu empfehlen ist auch roher Grünkohlsalat und wer jetzt das Gesicht verzieht, hat keinen blassen Schimmer (macht ja nichts), wie köstlich das ist.

Einfach den Grünkohl waschen, mit Olivenöl, Zitronensaft und Salz vermischen und richtig gut durchkneten. Ein paar Minuten stehenlassen. Dadurch wird der Grünkohl so richtig schön weich und entfaltet seinen Geschmack. Blähungen? Gibt es keine. Versprochen. Wenn die Grünkohlzeit zu Ende geht, friere ich mir massig Blätter ein und habe somit ein paar Monate meine Vitamine, die ich mir dann in meine grünen Smoothies mixe, in Form von Grünzeug parat.

In den USA ist nahezu eine Kale-Hysterie ausgebrochen. In jedem halbwegs angesagten Restaurant gibt es tausend Formen von Grünkohl Gerichten. Die werden roh gereicht, versteht sich.

Die New York Times schrieb neulich, dass das angesagteste Tagesgericht in NYC ein unprätentiöser Grünkohlsalat sei. Doch was ist das Geheimnis?

Grünkohl gilt als das „gesündeste Gemüse“ überhaupt. Eine handvoll Grünkohl soll den Tagesbedarf an Vitamin C abdecken. Das „Superfood“ hat jede Menge Antioxidantien, die als Schutzschilder für viele Krankheiten gelten. Botox adé: Grünkohl macht hübsch, hält jung und straff – und das wollen wir doch alle, nicht?

Außerdem ist das Gemüse sehr beliebt bei Veganern und Vegetariern, weil es einen hervorragenden Protein- und Eisengehalt vorweist. Da kann kein Steak der Welt mithalten! Grünkohl weist zudem auch einen hohen Nährstoffgehalt an Vitamin A, Vitamin C und Vitamin K, Folsäure, Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen, Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffe und natürlich Chlorophyll auf.

Also, triefende Nasen, Halsschmerzen und jegliche Winter-Krankheiten lassen sich wunderbar mit Grünkohl vorbeugen. Grünkohl verschafft den gewissen Glow, den man nirgendwo kaufen kann. Es dauert nicht mehr lange…dann geht die Saison wieder los…..Kale, yeah!

 

 

 

 

 

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