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Interviews

Yogibar Inhaberin Helen Meyer im Interview

19. Mai 2015
Helen Meyer

Ich treffe heute Helen Meyer, Inhaberin des Yogastudios yogibar in Berlin. Helen Meyer ist nicht nur eine wunderbare, herzliche und authentische Yogalehrerin, sondern auch ein Mensch, auf den man jederzeit zählen kann. UND: Sie ist eine verdammt lässige Socke!

Helen, erzähl uns ein wenig über dich.

Ich bin Helen, Yogini, Mama, Frau und Freundin – Ich liebe Yoga und das Leben. Schon in meiner Kindheit kam ich in Kontakt mit Yoga, Meditation und lebe seit meinem 6. Lebensjahr bewußt vegetarisch. Während meiner Teeanager Zeit rebellierte ich ein wenig, kam dann aber mit 21 Jahren wieder zurück zum Yoga und habe inzwischen drei Ausbildungen in verschiedenen Yogastilen und sieben Vipassana Meditationen absolviert. Nach jahrelangem Travelln bin in Berlin zu Hause und leite ein Yogastudio in Friedrichshain, die yogibar. Ich unterrichte dort Hatha Yoga und möchte diesen Raum teilen, mit anderen netten Menschen, die etwas weitergeben möchten.

 Was ist Yoga für Dich?

Yoga, Meditation, vegetarische Ernährung und eine lebensbejahende Einstellung, habe ich schon von meiner Mutter mit in die Wiege gelegt bekommen. Ich bin mit Yoga aufgewachsen. Habe es aber auch während meiner Teenager Zeit sehr in Frage gestellt und erst einmal abgelehnt. Heute ist es meine Lebenseinstellung: Respekt mir und anderen gegenüber, Achtsamkeit im Alltag und ein gutes Stück Disziplin. Yoga ist eine wundervolle Art, um sich und das Leben zu betrachten.

 Wie würdest du Deinen Unterricht beschreiben?

Ich baue meine Stunden immer klar und strukturiert auf. Dabei habe ich immer einen besonderen Fokus, mal mehr anatomisch, mal mehr philosophisch.  Meine verschiedenen Ausbildungsstile fliessen dabei mit in meinen Unterricht ein. Ich liebe es auf die verschiedenen Bedürfnisse meiner Schüler einzugehen und zu sehen, wie sie Stunde für Stunde Fortschritte machen und mehr zu Sich kommen.

 Helen MeyerWie sieht der Alltag bei dir aus?

Nach dem Aufstehen schwinge ich mich auf meine Matte – ich praktiziere und stimme mich auf meinen Tag ein. Ich unterrichte oft vormittags und die Nachmittage verbringe ich mit meinem Sohn. Ein eigenes Studio zu leiten heißt natürlich auch viel Organisation, was viel Zeit und Raum einnimmt.

Nenne uns drei Personen, die einen erheblichen Einfluss auf Dein Leben hatten/haben.

Meine Mutter, mein Partner, mein Sohn – und irgendwie auch die beiden Jungs, die mich mit 20 Jahren bewaffnet überfallen haben, denn ohne sie wäre ich gar nicht wieder zurück zum Yoga gekommen.

Helen Meyer

Was war der beste Rat, den Du je bekommen hast?

Das Leben so anzunehmen wie es ist.

Welche Person, egal ob tod oder lebendig, würdest du gern treffen?

Den Dalai Lama habe ich schon getroffen, Ghandi würde ich gerne – Johnny Depp wäre auch ok.

Welches geheime Talent hast du?

Meine Freundin sagt, ich bin die beste Haferkeksebäckerin der Welt.

Helen Meyer

Wie oder wo findest du deine Inspiration?

Ich bin und bleibe immer auch Yogaschüler. Ich liebe es zu anderen Lehren zu gehen, Workshops mitzumachen oder nach Indien zu fliegen, um mich immer wieder tief mit dem Thema Yoga zu verbinden. Natürlich lese ich auch viel und tausche mich viel mit anderen Leuten aus. Das Leben an sich ist ja schon Inspiration genug.

Merci, Helen! yogibar.de

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