stay true
Mind

Keiner muss dich mögen!

Wenn mich früher jemand offensichtlich nicht leiden konnte, habe ich auf Teufel komm raus versucht, diese Person vom Gegenteil zu überzeugen. Das war nervenaufreibend und ging natürlich voll in die Hose.

Heute ist es zum Glück ein wenig anders. Es hat viele Jahre gebraucht, um zu verstehen, dass Mitmenschen einen nicht unbedingt ins Herz schließen, schätzen oder gar lieben. Was für eine Erwartungshaltung!

Menschen kommen, Menschen gehen. Dazwischen sind ein paar, die können einen gut riechen, andere zeigen die kalte Schulter. So ist das Leben. Kein Mensch ist dazu da, unsere Wunden zu heilen, uns zu ermuntern, oder unser Köpfchen zu streicheln. Trotzdem verlangen wir danach.

Manche machen ja auch fein mit, begleiten und bestätigen uns in unserem Tun. Was für ein Glück. Nur darf man sich davon nicht abhängig machen.

Wenn wir immer darauf bauen, dass uns jemand zeigt, dass es brauchbar und großartig ist, was wir fabrizieren oder wie wir sind, kann das bitter enden. Wir achten auf jede Kleinigkeit, wollen alles richtig machen und wenn das Zeichen von außen nicht kommt oder stimmig ist, wird unser Herz ganz schwer und wir fühlen uns minderwertig.

Hoffen wir darauf, angenommen und akzeptiert zu werden, legen wir unsere wunderschöne Freiheit in die Hände anderer. Wie Marionetten. Tragisch!

Hier sind drei Punkte, die mir helfen, mich nicht von außen manipulieren oder schwächen zu lassen:

Stehe immer zu dem, was du tust

Egal, was andere davon halten! Stehe immer hinter deinen Taten. Oder: Mache nichts, zu dem du nicht stehst. Ich wäge immer ab. Was ist meine Intention, warum mache ich etwas? Jeder hat eine andere Meinung, höre sie dir gern an, aber prüfe genau. Wenn du voll hinter deiner Sache stehst, strahlst du gleich eine andere Botschaft aus, als wenn du unsicher auf deinem Stuhl hin und her wippst.

Bleibe dir treu

Gib dir wieder mehr Wert, nimm dich so wie du bist, mit all deinen Ecken und Kanten. Bleibe stets bei dir. Wenn wir zu viel nach außen schauen, prüfen, wie andere auf uns und unsere Arbeit reagieren, verlieren wir ganz schnell diese Verbindung zu unserer Mitte. Jeder Mensch hat ein anderes Dharma, einen anderen Lebensweg.

Gib anderen nicht so viel Gewicht

Kennst du das? Du betrittst einen Raum und alle sind total freundlich zu dir, nur eine Person gibt dir zu verstehen, dass du hier nicht erwünscht bist? Oder du unterrichtest eine Yogastunde, hast 20 zauberhafte Schüler und leider ein Miststück dazwischen, dass die ganze Zeit ein langes Gesicht zieht und schlechte Stimmung verbreitet? Das kommt immer wieder vor. Für mich sind solche Situationen eine Möglichkeit zu lernen, in meiner Mitte zu bleiben und das Gewicht auf das Positive zu legen. Klappt meistens, aber natürlich nicht immer.

Je mehr du versuchst, es allen recht zu machen, geliebt und akzeptiert zu werden, desto mehr verlierst du dich. Keiner muss dich mögen. Viele können das auch gar nicht, der Grund dafür ist total egal. Nimm es nicht persönlich. Wichtig ist, dass du dich selbst schätzt, dein eigener Freund und Weggefährte bist. Traue dir und deiner inneren Stimme viel mehr zu! Dann klappt das auch mit den anderen!

#staytrue

Madhavi

 

 

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