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Kunst

Kitaj und das Kupfer-Konfetti

4. Oktober 2013

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Was war das für ein wundervoller Herbsttag! Eigentlich wäre ich seit Mittwoch in einem Ashtanga Yoga Workshop, doch leider hat sich eine fiese Zyste in meinem Bauch eingenistet, die mir so vehement Schmerzen bereitet, daß der Arzt nur zwei Dinge zu mir sagte: Fünf Tage Yoga: Oh no no und – ab ins Krankenhaus! Gut, den Workshop habe ich schweren Herzens abgesagt. Aber Krankenhaus? Da sage ich: Nö. Ich versuche es erst einmal mit Homöopathie. Nachdem ich gestern mein Mittelchen eingeworfen habe, habe ich kaum noch Schmerzen. Dafür bin ich schon mal sehr sehr dankbar. Vielleicht macht das Ding ja auch von ganz allein die Biege. Eine Woche gebe ich mir da. Ansonsten gehe ich ins Krankenhaus. Ich will ja nicht unvernünftig sein. Da es mir schon viel besser geht, habe ich mir heute meine Kinder geschnappt, und bin mit ihnen in die Hamburger Kunsthalle gedackelt.

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Ich wollte unbedingt in die Kitaj Ausstellung. Ich wurde nicht enttäuscht. Grande! Da solltest du unbedingt hingehen. Mit offenem Mund stand ich vor seinen Bildern. Meine Kinder waren auch hin und weg. Deshalb lief wahrscheinlich auch ständig eine Dame des Hauses hinter uns her, in der Angst, wir würden ein Bildchen einsacken. Ich bin grosser Fan von Gerhard Richter und freute mich, daß seine Bilder auch noch in der Kunsthalle hingen.

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Wir schauten uns hinterher die „Dänemarks Aufbruch in die Moderne“ an. Mit der Ausstellung wurde ich nicht so ganz warm, wobei meine Kinder sie grossartig fanden. Danach fuhren wir ins Azeitona, mein liebstes Falafellädchen in Hamburg.

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Auf dem Heimweg machten wir noch einen Sprung in den Minimarkt.

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Denn dort gibt es die tollen langen Ladekabel, die ich auf Stefanie Luxat´s Blog gesehen habe. Nun habe ich eins (drei Meter lang) und freue mich wie Bolle. Ich lieeebe praktische Dinge und küsse hiermit die Minimarkt Dame, die das tolle MCord entwickelt hat….Somit habe ich volle Telefon- oder iPadfreiheit.

MCord macht´s möglich.

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Ach ja, ich dachte ich könnte geschmeidig dem Kupfer-Konfetti entkommen, wurde aber eines besseren belehrt. Meine Tochter schrie: „Ich will so was für mein Zimmer.“ Mein Sohn zog nach, da habe ich mich breitschlagen lassen, und nun haben wir tatsächlich die ganze Wohnung voller Kupfer-Konfetti. Und ich gebe zu: Es sieht total funky aus.

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Eines habe ich nicht gekauft: Das Schlüsselband. Ich bin mir nämlich mit der Farbe nicht sicher. Lila oder doch grau? Was meinst Du? Ich brauche nämlich dringend eins, ich finde sonst meine Schlüssel nie. Außerdem ist es mordsschick.

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Heute Abend werde ich mich mit meinem tollen Buch einfach auf das Sofa legen und entspannt in das Wochenende starten.

Ich wünsche dir ein feines Wochenende. Und vergiß nicht:

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Madhavi Guemoes
Madhavi Guemoes dachte mit 15, dass sie das Leben vollständig verstanden habe, um 25 Jahre später zu erkennen, dass dies unmöglich ist. Sie arbeitet als freie Autorin und Vollzeit-Bloggerin in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern. Wenn sie nicht in die Tasten haut, versucht sie auf dem Kopf zu stehen. Madhavi praktiziert seit mehr als 25 Jahren Yoga - was aber in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat.
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