Instagram

Follow Me!

Column

Madhavi & das Leben // Fragen kostet nichts…..oder doch?

27. Januar 2016

Täglich bekomme ich unzählige Mails mit den unterschiedlichsten Fragen. Ich bin manchmal total verblüfft, um was man mich so, äh, bittet. Neulich wollte mir sogar jemand meinen Blog abkaufen, könnt ihr euch das vorstellen?

Ich finde Menschen, die Fragen stellen, mutig. Ich bewundere das. Meistens jedenfalls. Man sollte eigentlich viel öfter Fragen stellen. Wenn man nicht fragt, hat man doch eh schon ein schnödes Nein in der Tasche, was gibt es da noch zu verlieren? Eben!

Dabei könnte sogar ein freundliches Ja herauskommen, wer weiß das schon? Oder eine Klärung, die man doch so dringend benötigt.

Natürlich sollte man keine faulen Fragen stellen. Diese Bequemlichkeit finde ich grässlich. Man muss sich vorher schon ein wenig bemüht haben. Heutzutage ist es schließlich nicht so schwer, etwas herauszufinden, nicht?

Ich teile viel und helfe gern. Doch jedes Mal halte ich inne und prüfe genau, ob es sich für mich stimmig anfühlt.

Natürlich wäre es entzückend, alle Belange mit einem flotten Ja zu beantworten, nur um ja nicht als Zicke zu gelten, die ihre Quellen, Geheimnisse, was auch immer, nicht preisgeben möchte. Aber auch ein wenig töricht, weil man vielleicht damit die eigene Grenze überschreitet.

Das Schöne an einem Frage/Antwort Spiel ist, dass beide Seiten sich darin üben können, den eigenen Bedürfnissen nachzukommen. Was dabei rauskommt ist letztendlich schnurz.

Aber auch Vorsicht ist geboten. Wer zuviel fragt, kann sich auch Wege verbauen. Man muss dafür ein Gespür entwickeln. Wie war das Sprichwort? Wer zuviel fragt….gut, lassen wir das.

Ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen, mehr Fragen zu stellen. Nachfragen, wenn mir etwas komisch vorkommt unter Freunden. Um Hilfe bitten, wenn ich nicht weiterkomme. Nicht gekränkt sein, wenn keine Antwort kommt. So ist das Leben.

Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert!

Wer fragt, ist ein Narr für eine Minute. Wer nicht fragt, ist ein Narr sein Leben lang. ~ Konfuzius

Was meint ihr dazu? Fällt es euch leicht, einfach nachzufragen? Oder versucht ihr auf Biegen und Brechen alles allein herauszufinden?

xx Madhavi

Madhavi Guemoes

Madhavi Guemoes dachte mit 15, dass sie das Leben vollständig verstanden habe, um 25 Jahre später zu erkennen, dass dies unmöglich ist. Sie arbeitet als freie Autorin und Vollzeit-Bloggerin in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern. Wenn sie nicht in die Tasten haut, versucht sie auf dem Kopf zu stehen. Madhavi praktiziert seit mehr als 25 Jahren Yoga – was aber in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat.


Madhavi Guemoes on EmailMadhavi Guemoes on FacebookMadhavi Guemoes on InstagramMadhavi Guemoes on PinterestMadhavi Guemoes on Twitter
25 Shares
Teilen25
Twittern
WhatsApp
Pin
E-Mail
+1