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Column

Madhavi & das Leben // Vom Schreibtisch zur Erleuchtung

26. April 2017
Madhavi Guemoes

Ich habe eben auf SENDEN gedrückt. Ich kann es kaum fassen ! Vier Monate habe ich stramm an dem Manuskript für mein makrobiotisches Kochbuch gewerkelt. Nun ist es raus an den Verlag. Die letzte Woche war ich kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Völlig übernächtigt saß ich am Schreibtisch, immer noch mit meinem schmerzenden Tennisarm, und wollte einfach nur fertig werden. Meine Familie reichte mir stündlich Tee und flüsterte mir mantramäßig „du schaffst das“ zu.

Land in Sicht

Gestern wurde ich dann schon fröhlicher, weil ich das Gefühl hatte, zum Ende zu kommen und einen roten Faden zu entdecken. Die letzten vier Monate waren spannungsreich für mich, weil ich gelernt habe, mich voll und ganz auf ein Thema einzulassen, ohne  nach rechts und links zu schauen. Mich komplett auf etwas zu fokussieren, das noch nicht so greifbar ist. Ab und zu hatte ich das Gefühl, die Welt dreht sich ohne mich weiter, denn meine Freunde habe ich seit Wochen nicht mehr gesehen. Auch hier auf dem Blog passierte viel weniger, was sich bald wieder ändern wird.

Nun bin ich heilfroh. Die erste Etappe ist geschafft. Ich warte nun geduldig auf Feedback vom Verlag. Dann shooten wir noch etwa 50 Rezepte, das wird noch mal eine kleine Hürde.

Der Moment an dem man seine Arbeit verhaftungslos abgibt, kräftig durchatmet und auch ein wenig stolz ist, für das, was man geleistet hat, ist unbezahlbar.

Ich habe Nächte durchgeackert, einen platten Hintern, verbrannte Finger (Backofen!) und Augenringe bis Timbuktu. Heute habe ich mir dafür erst einmal ein Facial im Treat Collection Loft gegönnt, damit ich halbwegs wieder in den Spiegel schauen kann. Meine neue Oase in dieser Stadt voller Getöse.

Das erste Mal in Lissabon

Um 4.30 Uhr muss ich nachher am Flughafen sein, dann geht es nach Lissabon zum Satsang Intensive mit Mooji. Am Freitag gibt es eine kostenlose Live Übertragung, wer schauen möchte. Ich überlege, ob ich die Nacht durchzeche, denn ich habe noch nicht einmal gepackt. Das Manuskript vorher abzuschicken war mir wichtiger. Es ist tatsächlich das erste Mal in meinem Leben, dass ich etwas vor der Deadline fertig bekommen habe. Nun habe ich in Portugal fünf Tage Zeit, um in mich zu gehen, zu meditieren, abzuschalten und Erleuchtung zu tanken. Berlin ist immer noch elendig grau und bitterkalt. Es ist nicht auszuhalten.

Wer Lust hat, mich nach Portugal zu begleiten, auf Instagram und Instagram Stories werde ich berichten. Vielleicht auch mit Live Übertragung aus der mir noch unbekannten Stadt. Folgt mir dafür hier.

Ich hatte heute auch wieder schöne Ideen für neue Workshops. Nächste Woche mehr dazu. Ich kann es kaum erwarten, wieder unter Menschen zu kommen. Endlich!

#exhaustedbuthappy

Madhavi

© Maria Schiffer

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