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Lifestyle

Magic Goals // Meine drei Ziele für Juli

2. Juli 2016
Madhavi Guemoes

Wie ich ja schon im Juni verkündet habe, werde ich monatlich meine Magic Goals verkünden. Da Yoga, Meditation und gute Ernährung für mich zu meinem täglichen Ablauf gehören wie Zähneputzen, kann es sein, dass meine Ziele in diesen Artikeln ziemlich weltlicher Natur sind. Diese können schrecklich banal, oder von großer Bedeutung für mich sein. Ich möchte euch gern ermutigen, jeden Monat, wenn ihr mögt, auch eure Ziele unter diese Artikel zu verewigen, gemeinsam macht es mehr Spaß. Am Ende des Monats können wir dann schauen, wie weit wir gekommen sind.

Wie lief es im Juni?

Logo

Ich habe tatsächlich stramm an meinen Zielen für Juni gewerkelt. Mein neues Logo ist dank eurer feinen Tipps, ihr seid großartig, ganz flink zustande gekommen. Kaerlighed bedeutet Liebe auf Dänisch. Deshalb gibt es jetzt auch ein Herz im Logo. Ein offenes Herz. Mit Ecken und Kanten. So wie ich bin. Nicht immer lieb, sehr selbstbestimmt und lebensbejahend. Ich wollte es sehr gradlinig, ein wenig weg von Zuckerwatte.

Kaerlighed Geburtstagsfete

Auch hier bin ich gut vorangekommen. Ich habe ein Konzept geschrieben, denn ohne Plan kein schönes Fest. Ich bin gerade auf der Suche nach einem passenden Raum, einer flotten Bar. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich da möchte. Aber ich bin dran!

Kaerlighed auf Englisch

Im Hintergrund schufte ich für die englische Version von Kaerlighed, es ist nicht ganz einfach, viel Arbeit. Aber ich denke, dass es sich lohnen wird. Ich werde berichten.

Meine Ziele für Juli

1. Briefe öffnen

Jetzt kommt etwas, was sich sicher völlig irre anhört. Ich arbeite gerade daran, meine Briefe regelmäßig zu öffnen. In meinem Leben habe ich ziemlich viel im Griff. Doch leider verfalle ich in eine Art Schockstarre, wenn ich Briefe öffnen soll. Es fühlt sich an, als würde mir jemand die Kehle dabei zuschnüren. Ganz egal, was für Briefe es sind. Ich lege sie auf einen Haufen und ignoriere sie, bis sie gelb angelaufen sind. Das war schon immer so. Außer bei Liebesbriefen, aber die kamen ja nicht so oft.

Ich bin immer fleißig, super diszipliniert. Aber nur in Dingen, die mir auch Spaß machen. Das wird sich ändern. Ich werde ab jetzt alles, was mir keine Freude bereitet, beginnen zu lieben, denn, nun ja, das gehört ja auch zum Leben dazu. Bei Mails ist es übrigens nicht so, ich lese alle Mails, egal, was drin steht. Dieses Öffnen von Briefumschlägen, ich habe eine arge Abneigung. Ich werde ab jetzt donnerstags (nicht nur im Juli) immer alle Briefe der Woche geöffnet haben. Sollte ich das nicht tun, habe ich eine boshafte Konsequenz, die niemals zum Zuge kommen wird: Ich werde, im Falle des Nichtöffnens, meine Familie zu einem fetten Dinner zu McDonald’s einladen müssen. Ürgs!

2. Computer aufräumen

Mein Rechner ist so vollgestopft, ich muss ihn auf allen Ebenen entrümpeln. Leider sind viele wichtige Dinge dabei, es wird sicher ein wenig aufwendiger. Ich brauche Ordnung wie Luft zum Atmen. Auch auf meinem Computer. Letzte Woche habe ich meinen Mailaccount bereinigt, es hat mich Stunden gekostet. Aber es fühlt sich so gut an.

3. Lernen

Ich möchte InDesign lernen. Ich habe mir bereits letztes Jahr Photoshop beigebracht, es hat Monate gedauert. Das Internet ist der beste Lehrer.  Nun möchte ich mich mit InDesign auseinandersetzen, denn ich habe viele Projekte im Kopf. Dazu brauche ich das Programm. Ich versuche immer wieder Neues zu lernen, das hält die Birne frisch. Und ich fühle mich frei, weil ich meine Ideen dann selbst umsetzen kann.

Zu guter Letzt

Es gibt noch einen vierten Punkt, der soll sich aber eigentlich durch das ganze Jahr ziehen. Ich möchte sonntags offline bleiben. Komplett. Das habe ich letzten Sonntag durchgezogen. Es war so wunderbar. Hier könnt ihr meinen Artikel zum „Unplug Sunday“ nachlesen.

Was sind eure Ziele im Juli? Ganz egal, was es ist, ihr könnt es einfach unten in die Kommentarfunktion tippen. Let’s create Magic! Ich bin gespannt. Diejenigen, die schon im Juni dabei waren: Wie ist es gelaufen? Ziele erreicht?

#staytrue

Madhavi

Madhavi Guemoes
Madhavi Guemoes dachte mit 15, dass sie das Leben vollständig verstanden habe, um 25 Jahre später zu erkennen, dass dies unmöglich ist. Sie arbeitet als freie Autorin und Vollzeit-Bloggerin in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern. Wenn sie nicht in die Tasten haut, versucht sie auf dem Kopf zu stehen. Madhavi praktiziert seit mehr als 25 Jahren Yoga - was aber in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat.
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