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Zuhause meditieren: Wie ihr einen Ort zum Innehalten kreiert

31. Oktober 2015
Meditationsraum

Lasst uns heute mal über den Platz für eure Meditation plaudern, denn wie ihr ja sicher wisst, ist Meditation ein wichtiger Teil der Yogapraxis.

Ich gehe mal davon aus, dass die meisten von euch keinen eigenen Meditationsraum besitzen, das wäre ja auch zu viel verlangt. Aber es ist gar nicht so schwer, einen Platz in den eigenen vier Wänden für die stetige Meditation zu kreieren, das geht auch auf engstem Raum, da braucht jetzt keiner mit irgendwelchen Ausreden um die Ecke zu kommen.

So findet ihr euren Meditationsplatz

Sucht euch in eurer Wohnung oder Haus einen Platz aus, an dem ihr euch wohlfühlt. Findet ihr keinen, ist es höchste Zeit, schleunigst etwas zu ändern! Jeder sollte sich gern zu Hause aufhalten und für eine erhebende Schwingung sorgen. Es ist ganz egal, wo ihr euer Meditationszelt aufschlagt (gut, die Toilette sollte es nicht unbedingt sein), wichtig ist, dass ihr dort immer wieder gern zurückkehren könnt und möchtet.

Wie sieht der Meditationsort aus?

Der Platz sollte ganz einfach gehalten werden. Weniger ist mehr. Früher hatte ich einen pompösen Altar, mit der ganzen Götterschar und viel Puja Gedöns. Das braucht ihr alles gar nicht. Ein Bild, das euch erheitert, ein paar frische Blumen, ein Meditationskissen und vielleicht eine Kerze, machen den Meditationsplatz schon perfekt.

Der Ort sollte nicht ständig gewechselt werden, damit die meditative Schwingung sich erhöht und es mit der Zeit leichter wird, dort zu meditieren. Der Geist wird schneller zur Ruhe kommen, wenn er sich immer am gleichen Platz befindet. Außerdem solltet ihr diesen besonderen Ort nur für die spirituelle Praxis nutzen, wie klein er auch sein mag. Nicht, dass ihr euch dort nachmittags zum Kaffeeklatsch auf eurem Meditationskissen wiederfindet und eine pafft.

Meditationsraum

Regelmäßigkeit in der Praxis

Ihr werdet schnell merken, dass ihr mit einer stetigen Meditationspraxis an diesem Ort eine meditative Schwingung erzeugt. Immer, wenn ihr diesen Platz betretet, werdet ihr von dieser Stimmung getragen. Am besten übt ihr immer zur gleichen Zeit eure Meditation, das verstärkt die Kraft und Stille. Mit einer Regelmäßigkeit in der Praxis werdet ihr mit der Zeit merken, dass ihr gelassener und freundlicher durch das Leben schreitet. Meine Lieblingsmeditation ist übrigens die Nadabrahma Meditation.

Natürlich könnt ihr überall und zu jeder Zeit meditieren. Im Wald, bei der Pediküre, in der S-Bahn, während eines Meetings. Ihr solltet euch nicht von Äußerlichkeiten abhängig machen. Aber schön ist es dennoch, eine Platz daheim zu besitzen, an dem man abschalten und die erschöpften Batterien wieder aufladen kann.

Love & Rockets,

 

Spirituelles Tagebuch

 

 

 

Den kleinen Reisealtar bekommt ihr hier.

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