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Osho Dynamic Meditation

30. Januar 2015
Osho Dynamic Meditation

Mit der Osho Dynamic Meditation verbindet mich eine tiefe Liebe. Bevor ich meine Kinder bekam, habe ich sie bestimmt 10 Jahre lang täglich gemacht, ich war regelrecht süchtig nach diesem klaren und wachen Kick am Morgen.

Heute mache ich sie immer noch gern, aber eher sporadisch. Es gab eine Zeit, in der ich ganz alte Muster dringend loswerden wollte. Dabei hat mir diese aktive Meditation wunderbar geholfen.

Die Osho Dynamic Meditation schafft durch ihre Technik, wie keine andere aktive Meditation, dass man komplett wach, bewusst und klar bleibt, bei allem, was man tut.  Diese Meditation ist am Anfang wirklich eine Herausforderung, weil man mit dem ganzen Körper arbeitet. Am besten macht man sie drei Wochen am Stück, damit man sich ganz darauf einlassen kann.

Man braucht natürlich kein Osho Center dazu, aber ein geschützter Raum ist schon ratsam. Mit der Zeit verliert man die Scheu vor dieser kraftvollen Meditation, sie ist übrigens die Schwester von der Kundalini Meditation, mit der man sich auch erst einmal an aktiven Meditationen herantasten kann.

Und wie funktioniert´s?

Die Osho Dynamic Meditation dauert eine Stunde und besteht aus fünf Phasen, die Musik dazu findet ihr hier. Wer einen Account bei Spotify hat, findet dort übrigens alle Osho Meditationen. Man kann sie allein machen, doch die Energie ist so viel intensiver, wenn man sie in einer Gruppe macht. Es gibt in einigen Städten Osho Center, die täglich diese Meditation anbieten.

Erste Phase: 10 Minuten

Atme chaotisch durch die Nase – achte dabei nur auf das Ausatmen. Für das Einatmen sorgt der Körper von selbst. Atme so schnell und so heftig, wie du nur kannst – und dann noch ein bisschen heftiger, so lange, bis du buchstäblich selbst das Atmen bist. Nutze deine natürlichen Körperbewegungen dazu. 

Zweite Phase: 10 Minuten

Explodiere! Lasse alles raus, was ausbrechen will. Werde total verrückt, schreie, kreische, heule, hüpfe, schüttle dich, tanze, singe, lache, tobe herum. Halte nichts zurück, halte deinen ganzen Körper in Bewegung. Ein bisschen Schauspielerei kann dir anfangs helfen, hineinzukommen. Erlaube deinem Kopf auf keinen Fall, in das Geschehen einzugreifen. Sei total.

Dritte Phase: 10 Minuten

Springe mit erhobenen Armen auf und ab und rufe dabei das Mantra HUH! HUH! HUH! – so tief aus dem Bauch heraus, wie es nur geht. Jedes Mal, wenn du auf deinen Füßen landest, und zwar mit der ganzen Sohle, nimm diesen Ton im Unterleib wahr . Gib alles, was du hast, erschöpfe dich total.

Vierte Phase: 15 Minuten

Stopp! Friere auf der Stelle ein, haargenau in der Position, in der du dich gerade befindest. Mach keinerlei Körperkorrekturen. Ein Husten, die kleinste Bewegung oder sonst etwas und schon fließt die Energie ab und alle Mühe war umsonst. Also bleib dran, anfangs ist es echt hart, mit der Zeit erfährt man tiefe Stille. Beobachte alles, was in dir passiert.

Fünfte Phase: 15 Minuten

Tanze ausgelassen und nimm die Kraft und Leichtigkeit mit in den Tag.

Probiert es mal aus, ich bin gespannt, wie euch die Meditation gefällt. Sie ist ein wahrer Transformations-Kick.

Osho Center in Berlin

Osho Center in Köln

Osho in Indien

Beste Dynamic Meditation Anleitung ever:

Madhavi Guemoes
Madhavi Guemoes dachte mit 15, dass sie das Leben vollständig verstanden habe, um 25 Jahre später zu erkennen, dass dies unmöglich ist. Sie arbeitet als freie Autorin und Vollzeit-Bloggerin in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern. Wenn sie nicht in die Tasten haut, versucht sie auf dem Kopf zu stehen. Madhavi praktiziert seit mehr als 25 Jahren Yoga - was aber in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat.
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