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Soulspiration // 5 Dinge, von denen ich mich fernhalte

22. Mai 2017
This post is also available in: English
Madhavi Guemoes

Ich würde sagen, dass ich die meiste Zeit des Alltags beschwingt durch die Gegend hüpfe, denn ich achte kleinlich darauf, was ich in mein Leben lasse und was nicht. Das ist ein Stückchen Arbeit, weil es natürlich eine gehörige Portion Achtsamkeit benötigt. Mein Leben besteht natürlich nicht nur aus honigsüßen Momenten, nicht, dass wir uns falsch verstehen. Aber ich liebe Leichtigkeit. Und diese will stets aufs Neue kultiviert werden, denn sie ist so zerbrechlich. Mein Motto lautet: 

Öfter NEIN sagen, um JA zu dem zu sagen, was mir wirklich wichtig ist. Click To Tweet

Ich liebe Frieden in meiner Birne, weshalb ich auch Umstände, die Chaos und Schwere in meinem Oberstübchen anrichten stets anspreche, um sie schnurstracks zu lösen. Aber auch nur, wenn es mir wirklich wichtig ist.

Der Vorteil am Älterwerden ist, dass man immer selbstsicherer wird und klarer ausdrücken kann, wenn der Schuh drückt. Zumindest geht es mir so. Um ein friedliches Leben zu führen, hilft es mir sehr, auszusortieren. Ablenkungen zu eliminieren. Etwas anders zu machen, als man es eigentlich tut. Hier sind ein paar Dinge, die ich so gut es geht im Alltag umgehe. Es ist erstaunlich, wie viel Ruhe es bringt.

Laute Menschen

Sie sind für mich äußerst anstrengend. Laute Menschen haben kein Feingefühl, stapfen oft über Grenzen und sind sich selbst am nächsten. Sie ziehen oft eine Show ab, wenn man ihnen begegnet, prahlen und protzen mit dem was sie sind oder haben. Energetisch sind sie für mich schwer zu ertragen, weshalb ich diese Art von Menschen gar nicht in mein Leben lasse. Weder online noch offline. Klappt ganz gut.

Energiesauger

Es gibt viele Arten von Energieräuber im Alltag. Das Lesen von Magazinen, egal ob Mode- oder Yogamagazin, ist oft so sinnlos und verschwendete Zeit. Meist fühle ich mich danach richtig stumpf. Lieber nehme ich ein schönes Buch in die Hand, das meinen Geist nicht mit unnötigen Schrott vollstopft, sondern mich inspiriert. Auch schaue ich nie in die Glotze. Das finde ich unheimlich befreiend. Manchmal kommt es mir vor, als lebe ich auf dem Mond, wenn jemand mir von einer Fernsehshow erzählt, von der ich noch nie etwas gehört habe. Klar, es gibt Serien, die mir gefallen, die streame ich dann aber ganz ausgewählt und ohne dämliche Werbung auf meinem Rechner. Auch Social Media Plattformen besuche ich sehr ausgewählt und mit einem selbst gesteckten Zeitlimit. Meine hübsche Zeit ist viel zu schade.

Mainstream

Es gibt nichts Langweiligeres für mich, als mit dem Strom zu schwimmen. Das war schon immer so. Ich schaue selten nach rechts und links, denn das nimmt mir die Freiheit, mich auszudrücken. Vielleicht hat man mehr Anerkennung, wenn man nie aneckt oder Dinge nie anspricht. Doch darauf pfeife ich gern ein lustiges Liedchen. Freiheit ist mir am allerwichtigsten.

Jammerlappen

Es gibt Menschen, die sind wie kleine Plagen, weil sie versuchen, ihren Missmut ständig anderen überzustülpen. Sie finden an jedem Furz etwas Störendes, nie ist etwas im Lot, immer wird gejammert oder rumgenörgelt. In ihrer Unzufriedenheit machen sie andere klein oder schlecht, wobei beides auf das Gleiche herausläuft. Man fühlt sich in ihrer Gegenwart einfach nur unwohl und nie gut genug. Brauche ich nicht in meinem Leben.

Berechnende Gesellschaft

Berechnende Menschen rieche ich meist aus hundert Metern Entfernung. Manchmal falle ich aber auch auf sie herein. Das ist dann sehr schade, aber daraus kann ich nur  lernen. Auch die, die gern manipulieren, um an ihr Ziel zu kommen, falsch sind und hintenherum sich ganz anders geben, halte ich sehr auf Abstand.

Das bedeutet nicht, dass ich nicht immer wieder aufs Neue geprüft werde…..Das macht das Leben so unheimlich spannend. Ich möchte mich wohlfühlen und wähle klug, wie und mit wem oder was ich mich verbinde.

#taketimeandmellow

Madhavi

© Maria Schiffer

Madhavi Guemoes

Madhavi Guemoes dachte mit 15, dass sie das Leben vollständig verstanden habe, um 25 Jahre später zu erkennen, dass dies unmöglich ist. Sie arbeitet als freie Autorin und Vollzeit-Bloggerin in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern. Wenn sie nicht in die Tasten haut, versucht sie auf dem Kopf zu stehen. Madhavi praktiziert seit mehr als 25 Jahren Yoga – was aber in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat.


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