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Stress: Wie du dir Alltagsinseln schaffst

15. Juli 2014
Stress

Machen wir uns nichts vor: Das Leben ist manchmal ganz schön stressig. Das erfahre ich gerade wieder am eigenen Leibe. Ich arbeite 40-50 Stunden die Woche, oft mit Deadlines, habe einen Mann der viel unterwegs ist, zwei Schulkinder, einen Haushalt und und und. Dann kommt ein Umzug, die Steuer muss für zwei Jahre gemacht werden und die Zeit vergeht wie im Fluge.

Dann gibt es noch Menschen, die mir genervt Kurznachrichten schicken, weil ich ihnen nicht innerhalb von 24 Stunden antworte. Oder Bekannte, die es nicht verstehen können, dass ich momentan überhaupt keine Zeit habe. Und mich mit Vorwürfen bombadieren.  Mentaler Stress ist also vorprogrammiert.

Um nicht im Wahnsinn zu versinken, baue ich mir bei Stress kleine Alltagsinseln. Um Luft zu holen, um bei mir zu bleiben. Denn: Man kann im Alltag viel schaffen, viel arbeiten. Man darf sich nur nicht im Stress verlieren.

Hier sind meine fünf kleinen Tricks, die eigentlich immer wirken, um Stress entgegenzuwirken:

1. Ich plane

Morgens schreibe ich mir einen Zettel, mit all den Dingen, die ich erledigt haben möchte. Keine wirkliche To do Liste, eher ein Daily Design. Ich schreibe es in der Vergangenheit, so, als wäre es schon geschehen. Damit lege ich mir die Basis für den Tag. Das hilft mir, Fokus zu finden.

2. Wunderwaffe Meditation

Meditation hilft mir, innerlich Raum zu schaffen. Ich sehe danach klarer. Die meisten Ideen kommen mir nach der Meditation. Meist mache ich die Nadabrahma Meditation oder die Kundalini Meditation von Osho.

3. Ich halte Ordnung

Nein, ich bin absolut kein Ordnungs-Junkie. Doch eine gewisse Ordnung muss hergestellt werden, damit ich denken kann. Wenn ich gestresst bin, fange ich an mein Büro aufzuräumen, Belege wegzusortieren und das Altpapier zu entsorgen. Ich liebe die Ruhe, die sich einstellt, wenn ich das Chaos beseitigt habe.

4. Raum für mich

In meiner Wohnung habe ich einen Platz, der nur mir gehört. Dort steht mein Altar, dort meditiere ich und mache Yoga. Eine kleine Oase. Es lohnt sich, eine eigene kleine Insel in der Wohnung zu besitzen, die schön gehalten wird und einlädt, runterzukommen. Muss gar nicht groß sein!

 5. Ich esse langsam

Langsam essen ist fast schon verpönt. Ich habe mal in einem Yogacenter gewohnt und da ging es ruckzuck zur Sache. Schnell essen, schnell wieder an die Arbeit. Nicht mit mir. Ich zelebriere das Essen, nehme mir viel Zeit. Wenn wir langsam und bedacht essen, können wir der Hektik des Alltags gelassener entgegen treten. Ach ja, bei Stress gibt es bei mir meist Schokolade – die ist dann allerdings ruckzuck im Bauch!

 Was machst du bei Stress?

 

 

photo credit: thornypup

Madhavi Guemoes
Madhavi Guemoes dachte mit 15, dass sie das Leben vollständig verstanden habe, um 25 Jahre später zu erkennen, dass dies unmöglich ist. Sie arbeitet als freie Autorin und Vollzeit-Bloggerin in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern. Wenn sie nicht in die Tasten haut, versucht sie auf dem Kopf zu stehen. Madhavi praktiziert seit mehr als 25 Jahren Yoga - was aber in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat.
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