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Über meine Mantra-Einweihung, Likhita Japa & Krishna + Verlosung!

6. Dezember 2016
Mantra

Meine Mantra-Einweihung hatte ich 2001 im Sivananda Ashram auf den Bahamas. Es gab mehrere Möglichkeiten, sich in ein Mantra einweihen zu lassen. Man konnte sich ein Mantra auszusuchen, eins, zu dem man sich hingezogen fühlte, eine Gottheit wählen, die einem das Herz öffnete – oder sich einfach überraschen lassen. Ich wählte die erste Variante.

Krishna war die Gottheit, zu der ich mich am meisten hingezogen fühlte, dazu später mehr.  Um ein Haar wäre ich sogar als Teenager bei der Hare-Krishna Bewegung gelandet, wären die nicht so verdammt frauenfeindlich gewesen.

Aber zurück zur Mantra-Einweihung. Ich wollte keinen neuen Namen, den konnte man nämlich zum Mantra dazu bekommen. Da ich aber bereits einen schönen Krishna Namen von Osho erhalten hatte, entschied ich mich nur für das Mantra. Damit ihr mich nicht falsch versteht, man braucht, um ein Mantra für die Meditation zu nutzen, keine Einweihung. Doch empfand ich es als ein schönes Ritual, einen kleinen Ruck, mich noch emsiger auf den spirituellen Pfad einzulassen.

Es war früh morgens, als ich mich auf den Weg in den Tempel zur Einweihung machte. Mit ein paar weiteren Yogaschülern, die auch eingeweiht werden sollten. Es war ein kühler Morgen, ein Hauch von Salz lag in der Luft. Ich war ganz in weiß gekleidet, es wurde um frische, reine Kleidung gebeten. Und eine Blumenspende, wer wollte, konnte auch ein paar Taler hinzulegen, war aber kein Muss.

Ich bin bei Situationen, die ich nicht so richtig einschätzen kann, immer furchtbar aufgeregt und mache mir fast in die Hose, weil ich Angst habe, etwas verkehrt zu machen. So auch dieses Mal. Wir saßen alle in einem kleinen erlesenen Kreis um  Swami Durgananda herum, die uns einweihte. Als ich an der Reihe war, legte sie mir etwas um (ich erinnere mich nicht mehr ganz genau, was es war) und wiederholte das Krishna Mantra OM NAMO BHAGAVATE VASUDEVAYA.

Nun sollte ich das Mantra wiederholen. Obwohl ich es schon Jahre für meine Meditation benutzte, kam es völlig falsch von meinen Lippen. Es ist immens wichtig, ein Mantra richtig auszusprechen, der genaue Klang macht die Schwingung aus. Ich kam mir vor wie ein Depp. Swami Durgananda war allerdings geduldig mit mir und nahm sich Zeit, bis das Mantra halbwegs richtig aus meinem Mund flutschte. Eine intensive und sehr interessante Erfahrung.

Likhita Japa

Ich nutzte mein Mantra zunächst viele Monate, um Likhita Japa zu üben. Likhita Japa ist das wiederholte Aufschreiben eines Mantras. Dafür habe ich ein spezielles Heft, in das nur mein Mantra geschrieben wird. Es ist eine feine Meditationstechnik, um einen klaren Geist zu kultivieren, hier hatte ich schon über eine weitere Technik, der Japa Meditation geschrieben. Beim Likhita Japa ist nicht das Ziel, das Mantra einfach nur flink runterzuschreiben, sondern es geht vielmehr darum, dem Mantra eine bewusste Aufmerksamkeit zu schenken und die Gedanken an etwas Göttliches, was auch immer das für jemanden heißen mag, zu richten. Ich schreibe es 27, 54 oder 108 Mal auf, es beruhigt mich ungemein. Ich schreibe sogar Muster mit meinem Mantra, das macht total viel Spaß.

Was ist eigentlich ein Mantra?

Das Wort Mantra kommt aus dem Sanskrit, der altindischen Gelehrtensprache. Es setzt sich aus den Silben man und tra zusammen, die von manas und trajate abgeleitet werden, was so viel wie “Geist” und “befreiend” bedeutet. Ein Mantra ist eine Klangschwingung der vedischen Sanskrit Texte, die den Geist befreien und ins Sattva, der Reinheit führen soll.

Was bedeutet mein Mantra?

Om Namo Bhagavate VasudevayaVerbeugungen vor dem Herrn Vasudevaya. Bhagavan bedeutet Herr, und weist hierauf auf Gott Vishnu hin. Vasudeva, “der, der in allen Dingen wohnt und in dem alle Dinge wohnen” ist ein Name  Krishnas. Krishna ist eine der beliebtesten Gottheiten, ein wilder, verspielter, freudvoller Freigeist. Krishna ist ein Weltlehrer und Ursprung der Bhagavad Gita, einer der bekanntesten spirituellen Schriften. Es gibt so viele Mantren, ich werde darauf bald näher eingehen.

Mantra im Gebrauch

Ich nutze mein Mantra täglich. Zum Meditieren, wenn ich auf die Bahn warte, mir jemand ein Ohr abkaut, und ich nicht mehr zuhören mag, wenn ich genervt bin, es gibt viele Momente. Am meisten nutze ich es, um mich mit meinem höheren Selbst zu verbinden, wenn ich gerade nicht auf der Höhe bin. Um mich an das Gute zu erinnern, auf der Spur zu bleiben. 

Mantra

Mein Mantra Ring

Seit ein paar Wochen habe ich einen bildschönen silbernen Mantra-Ring mit meinem persönlichen Mantra. Ich trage höchst selten Schmuck (außer meinen Ehering), dieser ist für mich sehr bedeutungsvoll. Er soll mich auf meinem Weg stärken und unterstützen. Der Ring wurde von dem Mannheimer Schmuckhersteller monomer in einem 3-D Format extra für mich hergestellt. Jeder Ring ist ein Unikat. Es gibt viele Arten, sich seinen Ring personalisieren zu lassen. Es muss ja kein Mantra sein, es kann auch ein Statement oder etwas eingefügt werden, was einem wichtig und erhebend ist. Ein tolles Geschenk für Yogis!

Für die Ringe nutzt monomer zeitlose, klare Modelle von höchster Qualität, mit fair gehandelten Materialien wie beispielsweise Eco Gold. Es kann fast alles umgesetzt werden, was gewünscht wird.  Mein Ring ist leicht und super angenehm zu tragen. Es gibt ihn in verschiedenen Varianten und ist erhältlich in Silber, Gelb- oder Roségold plattiert, Gold oder Platin. Made in Germany!

Mit dem Rabattcode MADHAVI bekommt ihr 15 % auf alle Produkte von monomer gültig bis zum Valentinstag.

Mantra

Verlosung, yeah!

Ich verlose einen individuell für euch hergestellten Mantra-Ring im Nyx Design in Silber (also so wie mein Ring). Ich bin ganz aufgeregt, weil ich es so eine schöne Sache finde! Also, ihr hinterlasst ganz nüchtern einen kleinen Kommentar unter diesem Artikel bei Facebook oder Instagram ( ich habe keine Kommentarfunktion mehr auf meinem Blog!) und am 8.12 um 22.00 Uhr werde ich einen Gewinner per Zufallsgenerator ziehen. Flink in die Tasten hauen! Ich wünsche euch viel Glück!

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, keine Gewähr!

#yeahyeah

Madhavi

In freundlicher Zusammenarbeit mit monomer.

© Maria Schiffer

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