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Unplug Sunday // Zieh den „Online-Stecker“

25. Juni 2016
unplug sunday

Vor ein paar Tagen kam mir während der Meditation die wagemutige Idee für einen „Unplug Sunday“. Da ich mich arbeitsbedingt tagtäglich im Internet aufhalte, habe ich mir überlegt, dass es für mich und meine Familie durchaus gescheit sein könnte, einen Tag komplett OFFLINE zu bleiben. Und ich wollte fragen, ob du nicht Lust hast, mitzumachen.

Oft völlig unbewusst kleben die Finger am Mobiltelefon und den Tablets wie Stubenfliegen am Fliegenfänger, schon morgens in der Früh. Viele können sich gar nicht mehr unterhalten, ohne zwischendurch einen Blick auf das Telefon zu richten, äh ja, mich eingeschlossen. Manchmal zähle ich sogar, wie oft ich in der Stunde das Telefon in die Hand nehme, um zu checken, ob jemand eine neue Elefantenart entdeckt hat. Es ist verstörend.

Dabei könnte man bei den sommerlichen Temperaturen auf einer saftigen Blumenwiese herumtollen, den Duft von frisch gemähtem Gras einatmen – und fröhlich hüpfenden Rehen bei der Paarung zuschauen. Ohne es zu dokumentieren. Auszeit. Durchatmen. Hat man doch früher auch gemacht.

So funktioniert der Unplug Sunday

Erst einmal bin ich gnadenlos optimistisch, dass wir das wuppen. Lass uns den Sommer mit den tiefblauen Sommertagen, den wunderbaren Menschen genießen (ohne dabei ein Foto für Instagram zu knipsen) – und sonntags den Online-Stecker ziehen!

Das macht dir Angst? Keine Sorge, wir werden es überleben. Vielleicht fängst du klein an. In deinem Tempo. Finde deinen Weg. Ich werde am Sonntag mein Internet am iPhone ausstellen, den Rechner geschlossen halten. Das wird vielleicht nicht so einfach, ist aber machbar. Kein Snapchat. Kein Teilen irgendwelcher geistigen Ergüsse. Es ist quasi eine Offline-Meditation. Ein Achtsamkeits-Dingsbums.

Wenn ein Ausrutscher passiert, sei nicht sauer auf dich, aber schreibe ihn auf einen Zettel. Schaue am Abend, wie oft du nicht widerstehen konntest. Ich glaube, dass es immens wichtig ist, hin und wieder den Stecker zu ziehen, um mal ganz allein wieder für sich denken zu können – ohne Ablenkung und irgendwelchen Einflüssen. Das Außen wieder aufmerksam wahrnehmen, tiefe Gespräche ohne Ablenkung führen – und das Eis ganz privat schlecken. Bist du dabei?

#staytrue

Madhavi

 

Madhavi Guemoes

Madhavi Guemoes dachte mit 15, dass sie das Leben vollständig verstanden habe, um 25 Jahre später zu erkennen, dass dies unmöglich ist. Sie arbeitet als freie Autorin und Vollzeit-Bloggerin in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern. Wenn sie nicht in die Tasten haut, versucht sie auf dem Kopf zu stehen. Madhavi praktiziert seit mehr als 25 Jahren Yoga – was aber in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat.


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