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5 Tipps, wie du deiner Trägheit garantiert entkommst

21. November 2016
Trägheit

Es gibt eine lästige Gewohnheit, die so klebrig wie Honig und nur schwer zu beseitigen ist: Trägheit. Wenn wir ihr auch nur den kleinen Finger reichen, haben wir verloren. Täglich geben wir uns unzählige Versprechen: wollen uns ändern, etwas erledigen, etwas erschaffen. Und nichts passiert. Wir erfinden wunderbare Ausreden, um uns mit der Trägheit zu verbünden. Natürlich unbewusst. Es ist eine heimtückische Kraft, die uns runterzieht, uns erschlafft und furchtbar müde werden lässt.

Trägheit schleicht sich gern in unseren Alltag. Etwa nachdem wir monatelang stolz jeden Tag emsig joggen waren und es dann einmal ausfallen lassen, weil wir dieser lästigen Gewohnheit, die sich leider nicht abschütteln lässt wie ein paar Haare auf der Bluse, nachgeben. Es war schließlich so kuschelig im Bett.

Bevor wir uns umgucken können, sind wir schon wieder in der Trägheits-Falle gelandet. Wir sind süchtig nach Trägheit. Sie hat nichts mit der natürlichen Entspannung zu tun, die wir immer wieder in den Alltag einbringen sollten. Sie ist die Zwillingsschwester von Faulheit.

Das Widerstand entsteht, wenn wir uns verändern möchten, ist nichts Neues. So funktioniert unser Geist, kennen wir alle. Doch wie bei allen Gewohnheiten, die wir loswerden möchten, gibt es auch hier einen Ausweg. Trägheit ist eine knallharte Kämpferin, die sich nicht so leicht geschlagen gibt. Wie bei einer Sucht, die wir nicht mit drei Wochen Abstinenz bekämpfen können.

Erkenne Trägheit

Jedes Mal, wenn du eine Ausrede erfindest, in Form von “jetzt bin ich zu müde”, “ich habe nicht genug Zeit”, “ich habe Bauchweh” oder  “es ist Vollmond”, frage dich, ob es wirklich wahr ist. Oder ob du dich nicht selbst betrügst, betrügen wollen wir ja keineswegs, und in deine Trägheits-Falle stapfst. Trägheit möchte dich kleinhalten. Stumpf und blöd. Sie nimmt dir dein Licht, die Luft zum Atmen. Trete wieder in die Sonne. Stelle dir Trägheit als ein Wesen vor, das du erkennst, wenn es auftritt – und dann liebevoll besiegen kannst, indem du genau das Gegenteil von dem tust, was von dir verlangt wird. Wie ein mentales Workout, das deinen trägen Geist stärkt.

Die Schuld auf andere schieben

Das ist auch eine Form von Trägheit. “Susanne wollte nicht mit zum Yoga, da bin ich auch nicht gegangen.” “Melanie hat mich zum Shoppen verführt, da konnte ich die Steuer nicht machen.” Du verlierst gegen die Trägheit. Bleibe ganz wachsam und erkenne, wenn sich die Trägheit versucht einzuschleichen. In welcher Form auch immer.

Frage dich warum

Wenn wir uns verändern wollen, gibt es immer einen Grund. Wir sehnen uns nach Freiheit, Liebe, Unendlichkeit. Was auch immer es ist, das Warum sollte so stark sein, dass jedes Mal, wenn die Trägheit ruft, von dir nur ein mildes Lächeln über die schönen Lippen kommt. Denn du hast ein Ziel. Du bleibst dran. Du bist stark.

Feiere dich

Für jeden Moment, den du dich aufgerafft, deine Bequemlichkeit besiegt hast, feiere dich. Du bist auf dem richtigen Weg. Was für ein tolles Gefühl, oder? Was für Energien freigesetzt werden. Unglaublich.

Tja, und wenn du gegen die Passivität mal nicht ankommst, dann akzeptiere das, ein schlechtes Gewissen bringt dich nicht weiter. Vergiss es am besten gleich wieder. Du hast vielleicht für den Moment verloren, aber gib den Kampf nicht auf.

Ausdauer ist das Geheimnis

Trägheit ist eine harte Gegnerin. Und unglaublich geduldig noch dazu. Schlau. Berechnend. Sie wird immer nach Möglichkeiten suchen, dich aus der Reserve zu locken. Gerade wenn du dich nicht so kraftvoll fühlst, wird sie dich einlullen. Trägheit zu besiegen ist eine Lebensaufgabe, die dir am Ende Türen, ach was, riesengroße Tore öffnet. Du musst nur bereit sein, den Weg zu gehen. Mutig, beharrlich und kraftvoll.

Willst du?

#ichbinmirsicher

Madhavi

© Maria Schiffer

Madhavi Guemoes

Madhavi Guemoes dachte mit 15, dass sie das Leben vollständig verstanden habe, um 25 Jahre später zu erkennen, dass dies unmöglich ist. Sie arbeitet als freie Autorin und Vollzeit-Bloggerin in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern. Wenn sie nicht in die Tasten haut, versucht sie auf dem Kopf zu stehen. Madhavi praktiziert seit mehr als 25 Jahren Yoga – was aber in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat.


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