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Wie du dich in deinem Hara verwurzelst – Eine Anleitung

3. November 2015
Hara

Auf der ganzen Welt herrscht Chaos. Um im Trubel, dem täglichen Wahnsinn nicht den Glauben, die Zuversicht, Sicherheit und Liebe zu verlieren, ist es wichtig, sich immer wieder zu zentrieren.

Dafür gibt es eine hervorragende Übung, die Hara-Zentrierung. Was das Hara genau ist, habe ich hier ausführlich beschrieben. Im Hara (Bauch) wird die Stille eines Buddhas und die Kraft eines Tigers vereint. Ich finde gerade für Yogis ist ein Hara-Bewusstsein sehr wichtig, weil es die Yogapraxis um einiges vertieft.  Das Hara ist für uns eine fantastische Quelle, um uns besser kennenzulernen – und in unsere Essenz einzutauchen.

Wie die Hara-Zentrierung funktioniert

Am besten machst du diese Übung gleich morgens nach dem Aufwachen und abends vor dem Schlafengehen, so für drei bis fünf Minuten (gern auch länger). Lege dich hin und bringe deine ganze Aufmerksamkeit in deinen Bauch, indem du ruhig ein und aus atmest.

Wenn dein Atem halbwegs gleichmäßig fließt, bringe deine Konzentration auf deinen Hara-Punkt, der ungefähr zwei Finger breit unterhalb deines Nabels sitzt. Man sagt, dieser Punkt ist die Verbindung zwischen dem Körper und der Seele. Drücke in diesen Punkt mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger hinein, vorsichtig. Verharre dort und nimm das Pulsieren in diesem Punkt wahr.

Atme großzügig in deinen Hara-Punkt hinein und stelle dir vor, wie sich all deine Energie dort bündelt. Du aktivierst somit dein Zentrum, deine Mitte und alle Last kann von dir abperlen. Wenn du diese Übung täglich für ein paar Wochen machst, wirst du neue Kraft und gleichzeitig Leichtigkeit verspüren.

Durch die Hara-Zentrierung wirst du furchtlos, lebst im Einklang und bekommst eine gesunde Erdung. Eine kurze, wunderbare Meditationsübung.

Love & Rockets,

Madhavi Guemoes

 

 

Madhavi Guemoes
Madhavi Guemoes dachte mit 15, dass sie das Leben vollständig verstanden habe, um 25 Jahre später zu erkennen, dass dies unmöglich ist. Sie arbeitet als freie Autorin und Vollzeit-Bloggerin in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern. Wenn sie nicht in die Tasten haut, versucht sie auf dem Kopf zu stehen. Madhavi praktiziert seit mehr als 25 Jahren Yoga - was aber in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat.
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