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Lifestyle

5 Tipps, wie du Gift in Honig umwandelst

4. Mai 2016
wut

Ich bin ein furchtbar impulsiver Mensch. Ich reagiere sehr oft viel zu schnell, bin ungeduldig, werde laut und mache damit auch manchmal etwas kaputt.  Und damit meine ich keine kostbare Blumenvase. Das war schon immer so. Es liegt wohl auch in meiner Natur als Widder, die Häuser im Soundso, dort, wo es ständig brenzlig wird. Aber dafür kenne ich mich mit Astrologie leider viel zu wenig aus, um euch das akkurat zu erklären.

Fakt ist, dass ich täglich mühsam daran arbeite. Ich würde sagen, wenn der kleine oder große Ärger mit der Schwester Zorn um die Ecke kommt, habe ich mich viel mehr im Griff als früher. Klappt natürlich nicht dauernd, das mit der fröhlichen Gelassenheit – aber das wäre ja auch viel zu langweilig!

Hier sind fünf Tipps, die mir helfen, bei Zorn oder Hilflosigkeit erst einmal den Boden unter den Füßen wiederzufinden. Vielleicht helfen sie dir ja auch in solchen Momenten, die dich kurzatmig nach Luft schnappen lassen.

♦ Bringt dich etwas auf die Palme, ziehe dich in dein Zimmer zurück. Deine Energie ist jetzt nicht klar. Es wird nichts Gutes dabei herauskommen, wenn du diese Gefühle jetzt in die Welt trägst. Das wird ansonsten eine ellenlange Schleife mit sich ziehen. Negativität überträgt sich (wie auch Positivität) wie ein Buschfeuer und dabei kann nichts Heilendes entstehen. Was du in deinem Kämmerchen mit deiner Energie machst, ist deine Sache, aber bleibe einfach mal allein mit dem, was in diesem Moment in dir brodelt. Werde zum Beobachter.

♦ Reagiere nicht. Atme. Warte. Sei geduldig. Jetzt ist die beste Zeit zu meditieren! Aus dieser gewaltigen Energie kann etwas Kreatives entstehen, du musst nur ein wenig warten. So, wie die Nacht auf den Tag wartet. Giftige Stimmungen können in Honig umgewandelt werden.

♦ Behalte negative Energien erst einmal für dich. (Du kannst sie natürlich später mit deiner besten Freundin oder Freund teilen.) Viel zu schnell erzählen wir von unserem Leid, unserem Schmerz. Und frustrieren damit unser Umfeld. Jeder kennt bestimmt Kollegen, die mit ihrer aufbrausenden Energie täglich das Büro verpesten. Das zieht alle runter. Warum teilt eigentlich niemand sein Glück? Das würde viel erhebender wirken und viel hübschere Kreise ziehen.

♦ Dabei geht es nicht um das Unterdrücken von negativen Gefühlen, im Gegenteil. Werde eins mit ihnen. Meditiere, ziehe dich so lange zurück, bis ein Hauch von Leichtigkeit zurückkommt. Blicke nach innen. Es ist jetzt komplett deine Sache. Du wirst sehen, dass du unheimlich viele Facetten von dir kennenlernen wirst.

♦ Nachdem du still und hoffentlich auch klarer geworden bist, schreibe deine Gefühle auf. Ohne Punkt und Komma. Lies es nicht noch einmal durch, verwende den leeren Zettel als Mülleimer für deine Gedanken. Schaue nicht zurück und lass das, was nicht mehr zu dir gehört, ziehen.

Es braucht ein wenig Übung, aber du wirst sehen, wenn du bei jedem Aufkeimen von Wut deine Energie nach innen lenkst und sie transformierst, etwas Wunderbares entstehen kann. Und das darf dann auch seine Kreise ziehen.

#staytrue

Madhavi

 

Madhavi Guemoes
Madhavi Guemoes dachte mit 15, dass sie das Leben vollständig verstanden habe, um 25 Jahre später zu erkennen, dass dies unmöglich ist. Sie arbeitet als freie Autorin und Vollzeit-Bloggerin in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern. Wenn sie nicht in die Tasten haut, versucht sie auf dem Kopf zu stehen. Madhavi praktiziert seit mehr als 25 Jahren Yoga - was aber in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat.
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