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Mind

Wie ich im Alltag meine innere Ruhe bewahre

13. Juni 2017
Mooji

Wir kennen sie alle, die Momente, in denen uns alles über den Kopf wächst. Wir spüren es meist zu spät, dass ganz flott eine Änderung her muss. In den letzten Monaten ist mir wieder klar geworden, wie viel man eigentlich schaffen kann, wenn man sich fokussiert und die innere Ruhe mehr und mehr kultiviert. Eine Spur langsamer wird, um dann mit Karacho voranzuschreiten. Sich mehr mit der eigenen Energie in Verbindung setzt.

Täglich beobachte ich Menschen. In der Bahn, auf der Straße. Sie wirken wie kleine Zombies, die in ihre Telefone starren. Manchmal würde ich so furchtbar gern ein Foto machen, wenn ich eine Gruppe junger Hüpfer in einem Café sitzen sehe, die anstatt sich zu unterhalten lieber freudlos im Internet herumlungern.

Da ich selbst im Internet arbeite, ist mir natürlich bewusst, dass das stetige online sein ein absoluter Killer der inneren Ruhe ist. Oft auch ein Grund für Schlaflosigkeit und schwerer Erschöpfung. Wer täglich mehrere Stunden auf Social Media Kanälen verplempert, der kann manchmal abends nicht mehr geradeaus gucken und weiß noch viel weniger, wer er eigentlich ist. Von der verschluderten Zeit ganz zu schweigen.

Sehnen wir uns nicht ab uns zu die Zeit zurück, in denen wir einmal täglich nach der Post im Briefkasten geschaut haben? Wie viel Ruhe wir damals hatten. Heute führen wir ein Leben, als würden wir täglich für die ganze Welt in unserem Wohnzimmer eine ausufernde Party schmeißen. Zumindest laden wir sie alle ständig energetisch ein, wenn wir uns immerzu mit Social Media oder anderen Dingen im Internet beschäftigen. Der Geist braucht Ruhe!

Ich habe im Alltag ein paar Regeln und Werkzeuge, die mir unglaublich helfen, bei mir zu bleiben, fokussiert meiner Arbeit nachzugehen – und in Ruhe mein Leben zu führen. Ich muss mich auch immer wieder daran erinnern, es erfordert ein wenig Disziplin, die aber unglaublich lohnenswert ist!

Mails disziplinierter lesen

Ich lese meine Mails nur noch zweimal am Tag. Nicht vor 10 Uhr und nicht nach 19 Uhr. Zwischendurch schaue ich kaum noch hinein, es sei denn, Holland ist in Not. Ich nehme mir jeweils 30 Minuten morgens und abends, um meine Mails zu beantworten. Da ich täglich unzählige Mails bekomme, muss ich das wirklich einschränken, sonst würde ich nichts anderes mehr schaffen. Das allein beruhigt meinen Geist schon immens, ich erfahre dadurch eine tragende Ruhe. Nichts ist schlimmer, als vor der Yogastunde noch mal flink eine Mail zu lesen, die innerlich Unruhe schürt. Wir sind nie wirklich in uns präsent, wenn wir uns ununterbrochen mit dem Außen auseinandersetzen. Jeder kann auch ein paar Stunden auf eine Antwort warten!

Keine Zeit in Social Media verschwenden

Jeden Tag verbringe ich nur noch höchstens 30 Minuten auf Social Media Kanälen. Das ist effektiv. Ich suche genau nach dem, was mich interessiert und verlasse dann die Blase auch schon wieder. So bleibe ich inspiriert, verliere mich aber nicht in dem Gewusel.

Morgenstund hat Gold im Mund

Morgens bleibt das Telefon aus. Das tut so gut. Mein erster Blick ist nicht ins Telefon. Klar, muss ich meinen inneren Drang, zu prüfen, ob die Welt noch steht, auch zügeln, aber mir ist es viel wichtiger, den Tag in Ruhe mit Meditation, schöner Musik, ätherischen Ölen, Tee und Kuscheln mit meinen Kindern zu beginnen. Das liest sich sicher kitschig, aber damit setze ich eine ganz andere Energie in den Tag. Hier habe ich ausführlich über meine Morgenroutine geschrieben.

Lesemeditation

Mein absoluter Liebling, um zur Ruhe zu kommen ist tatsächlich das Lesen. Raus aus dem Internet. Ich verschlinge Bücher. Hier ein Artikel, warum wir wieder mehr lesen sollten. Es ist mit das einfachste Tool, um abzuschalten. Lesemeditation, so schön!

Geist erweitern

Ich lerne Neues. Das fokussiert mich sehr, verlangsamt mein inneres Tempo und hält mein Geist schön frisch und offen. Für etwas Neues ist es nie zu spät. Es macht so viel Freude, eine neue Welt zu entdecken und sich voll und ganz auf etwas einzulassen.

Im Alltag sollten wir nicht nur Ruhe-Inseln einbauen, sondern selbst zu einer Ruhe-Insel werden.Click To Tweet Wir müssen unser Tempo nicht noch mehr anziehen, im Gegenteil. Wie heißt es so schön: In der Ruhe liegt die Kraft!

#keepyourheadclear

Madhavi

© Maria Schiffer

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