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Yogisches Verhalten im Internet

26. Januar 2015
Yogisches Verhalten im Internet

Während ich das hier schreibe, habe ich mich schon wieder einen Zacken beruhigt. Vorhin entdeckte ich, dass ein Yogi Knallkopp einfach meinen Yogalehrer Burnout Artikel, den ich vor ein paar Tagen verfasst habe, komplett kopiert und auf seinem Blog veröffentlicht hatte, sogar mit meinem gebastelten Artikel Bild. Netterweise gab es am Ende des Artikels noch eine klitzekleine Quellen-Angabe. Merci.

Manche denken jetzt bestimmt: Mensch, Madhavi, ist doch nicht so schlimm, da fand jemand deinen Artikel inspirierend, wollte ihn yogisch teilen, hab dich nicht so. Ist doch ein großes Lob.

Bullshit. Das macht man einfach nicht. Einfach copy/paste in die Tasten hauen, damit man schnell Content auf seinem Blog hat. Das geht gar nicht.

Deshalb habe ich mir gedacht, schreibe ich mal einen kurzen yogischen Knigge, wie ein Yogi sich im Internet bitte zu verhalten hat, denn anscheinend wissen einige das noch nicht, wie das so funktioniert. Das, äh, Internet.

Man klaut einfach keinen fremden Inhalt. Da brauchen wir auch nicht lange um den heißen Brei herumzureden. Das findet man übrigens auch in den Yoga Sūtras von Patanjali. Aber dafür interessiert sich ja keine Sau mehr. Also hier: 3. Yama = asteya = nicht stehlen.

Man kann Beiträge zitieren, sich volle Kanne inspirieren lassen, dafür machen wir das ja, kann fragen, ob man etwas nutzen darf, aber KLAUEN…..pfui!

Och, warum denn nicht?

Nun, das möchte ich gern erläutern. Hier meine Ideen für yogisches Verhalten im Internet:

 Artikel klauen ist scheiße

Blogger schuften Tag und Nacht. Sie sind Grafiker, Techniker, Journalisten, Autoren, Marketing-Experten, Social-Media Cracks und noch so viel mehr in einer Person. Manchmal schreibe ich die halbe Nacht durch, nur, damit ich hoffentlich etwas Inspirierendes zustande bekomme und veröffentlichen kann. Kostenlos, für jedermann.

Wenn jemand sich nun einen Artikel, ohne meine Erlaubnis, von meiner Seite zieht, findet nicht nur Google das scheiße (doppelter Content), sondern auch ich, die sehr lange daran gewerkelt hat.

Jemand, der sich also nicht die Arbeit und Gedanken gemacht hat, bekommt die Lorbeeren, den Traffic auf seiner Seite – und der wahre Autor steht flennend in der Ecke.

>>> Wenn euch ein Artikel gefällt, könnt ihr ihn gern zitieren, verlinkt aber bitte zum Originaltext. Content-Klau, auch wenn er lieb gemeint ist,  kommt, wie ein dämlicher Seitensprung, immer heraus. Karma, Baby.

 

Sharing is caring

Wenn ihr auf einem Blog etwas bombastisch findet, könnt ihr das gerne teilen, denn davon leben wir. Ist ein Video in einem Blogbeitrag eingebunden, teilt nicht nur das Video auf Facebook und Konsorten, teilt den verdammten Link zum Artikel, in dem ihr das Video entdeckt habt, oder gebt wenigstens die Quelle eures Fundes bekannt. Sharing is caring. Das ist unsere Währung.

>>> Unterstützt eure Lieblingsblogs, sonst haben sie irgendwann keine Lust mehr, ihre  Sachen mit euch zu teilen.

 

Teilt mit, wenn ihr etwas gut findet

Gefällt euch ein Beitrag oder ein Artikel auf Facebook oder auf einem Blog, dann dürft ihr gern den Artikel liken, wir freuen uns wie Bolle, oder unter dem Beitrag kommentieren. Wir lieben den regen Austausch! Wenn ihr etwas ätzend findet, dürft ihr das natürlich auch äußern, aber bitte nicht einfach so aus Frust ins digitale Blogger-Wohnzimmer kotzen. (zum Glück habe ich ja die weltbesten Leser!)

 

P.S Leider gab es nach versuchter Klärung mit dem Yogalehrer keine Einsicht, im Gegenteil. Schade.

 

Habe ich etwas vergessen? Was meint ihr?

 

 

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